Slalom, Italien

Wieder Slalom-Drama um Dürr: Aus am ersten Tor

18.02.2026 - 14:32:17

Vor vier Jahren vergibt Lena Dürr im zweiten Slalom-Lauf eine mögliche Olympia-Medaille. Nun liegt sie vor dem Finale wieder gut im Rennen - und erlebt erneut ein Drama.

  • Lena Dürr schied im zweiten Durchgang aus. - Foto: Michael Kappeler/dpa

    Michael Kappeler/dpa

  • Holte ihr zweites Olympia-Gold im Slalom: Mikaela Shiffrin. - Foto: Michael Kappeler/dpa

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Lena Dürr schied im zweiten Durchgang aus. - Foto: Michael Kappeler/dpaHolte ihr zweites Olympia-Gold im Slalom: Mikaela Shiffrin. - Foto: Michael Kappeler/dpa

Skirennfahrerin Lena Dürr hat bei den Winterspielen in Italien auch im Slalom trotz guter Ausgangslage eine Medaille verpasst und ein sportliches Drama erlebt. Die 34-Jährige fädelte als Zweitplatzierte des ersten Laufs im Finale bereits am ersten Tor ein und schied aus. 

US-Superstar Mikaela Shiffrin feierte in Cortina d'Ampezzo einen überlegenen Sieg und krönte sich mit 1,50 Sekunden Vorsprung zur Olympiasiegerin. Silber ging an die Schweizerin Camille Rast, Bronze sicherte sich die Schwedin Anna Swenn Larsson. 

Dürrs Teamkollegin Emma Aicher, die in der Abfahrt und in der Team-Kombination mit Kira Weidle-Winkelmann jeweils Silber geholt hatte, fuhr auf Rang neun.

Das deutsche Alpin-Team beendet die Spiele in Norditalien damit mit zwei Medaillen. Während die Frauen mitunter famose Fahrten zeigten, gingen die Männer bei ihren Wettbewerben in Bormio wieder mal leer aus.

Dürr hält dem Druck wieder nicht stand

Vier Jahre nach dem Drama von Peking erlebte Dürr in den Dolomiten nun gleich zwei weitere sportliche Tragödien. In China war sie 2022 als Führende in den zweiten Lauf des Slaloms gegangen und noch auf den vierten Rang zurückgefallen. Später holte zwar sie noch Silber mit der Mannschaft, doch das war nur ein kleiner Trost.

In Cortina d'Ampezzo verspielte sie nun sowohl im Riesenslalom, in dem sie am Sonntag Neunte geworden war, als auch im Torlauf gute Medaillenaussichten. Der bislang größte Einzelerfolg der Münchnerin war WM-Bronze 2023.

Slalom-Königin Shiffrin schlägt zurück

Shiffrin besiegte derweil ein Olympia-Trauma. 2022 in China war sie bei sechs Starts ohne Medaille geblieben. In der Team-Kombination vorige Woche landete sie mit Abfahrts-Champion Breezy Johnson nach einem verkorksten Slalom nur auf Rang vier, im Riesenslalom verpasste sie als Elfte sogar die Top Ten.

Diesmal brillierte die 30-Jährige aber wieder und holte die vierte Olympia-Medaille ihrer Laufbahn. Zweimal Gold bei Winterspielen, vier WM-Titel und 71 Weltcup-Rennen hat die Amerikanerin im Slalom nun schon gewonnen.

@ dpa.de

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