Aleksander Aamodt Kilde, Ski alpin

Aleksander Kilde reißt sich Achillessehne im Training

Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 15:43 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der Norweger verletzt sich im Training in Chile und reist für weitere Untersuchungen nach Innsbruck. Die Verletzung trifft ihn nur wenige Tage vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden erneut schwer.

Kildes Rückschlag vor dem Weltcupstart

  • Kilde riss sich im Abfahrtstraining in Chile die Achillessehne.
  • Das norwegische Team kündigte weitere Untersuchungen in Innsbruck an.
  • Der 34-Jährige gewann bisher 21 Weltcuprennen in Abfahrt und Super-G.
  • Erneut schwer verletzt: Norwegens Ski-Star Aleksander Aamodt Kilde. (Archivbild) - Bild: Pier Marco Tacca/AP/dpa
  • Das Glamour-Paar der Ski-Szene: Aleksander Aamodt Kilde und Mikaela Shiffrin. (Archivbild) - Bild: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
Erneut schwer verletzt: Norwegens Ski-Star Aleksander Aamodt Kilde. (Archivbild) - Bild: Pier Marco Tacca/AP/dpa Das Glamour-Paar der Ski-Szene: Aleksander Aamodt Kilde und Mikaela Shiffrin. (Archivbild) - Bild: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Kilde verletzt sich im Training in Chile

Der norwegische Ski-Star Aleksander Aamodt Kilde hat sich bei einem Sturz im Abfahrtstraining in Chile die Achillessehne gerissen. Der 34-Jährige wird nach Angaben seines Teams nach Innsbruck zurückreisen und sich dort weiteren Untersuchungen unterziehen.

Nächster Rückschlag nach schwerem Sturz

Kilde war in den vergangenen Jahren wiederholt von schweren Verletzungen zurückgeworfen worden. Besonders folgenreich war ein Sturz im Januar 2024 bei der Abfahrt in Wengen, bei dem er sich am Unterschenkel und an der Schulter verletzte und zeitweise im Rollstuhl saß.

Comeback im November 2025

Der Verlobte der US-Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin kehrte nach langer Pause im November 2025 in den Weltcup zurück. Auf einen Start bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien im Februar verzichtete er anschließend.

Saisonauftakt in Sölden

Kilde zählt zu den erfolgreichsten Speed-Fahrern der Welt und gewann in seiner Karriere 21 Weltcuprennen in Abfahrt und Super-G. Die neue Saison beginnt am 24. und 25. Oktober auf dem Rettenbachferner im österreichischen Sölden.

Der erneute Achillessehnenriss trifft Aleksander Aamodt Kilde in einer Phase, in der seine Rückkehr in den alpinen Ski-Weltcup bereits von einer langen Reha geprägt war. Nach dem schweren Sturz in Wengen im Januar 2024 hatte der Norweger Verletzungen an Unterschenkel und Schulter erlitten und war zeitweise auf einen Rollstuhl angewiesen.

Mit seinem Comeback im November 2025 hatte Kilde wieder Weltcuprennen bestritten, auf die Olympischen Winterspiele in Norditalien im Februar jedoch verzichtet. Der neuerliche Ausfall stellt damit nicht nur seine Vorbereitung auf den Saisonbeginn infrage, sondern wirft auch grundsätzliche Fragen nach einer weiteren Rückkehr in den Speed-Disziplinen auf.

Folgen für Saisonstart und Speed-Team

Die Saison soll am 24. und 25. Oktober in Sölden beginnen. Für Kilde, der 21 Weltcupsiege in Abfahrt und Super-G erreicht hat, bedeutet die Verletzung einen Einschnitt unmittelbar vor dem Auftakt. Zunächst stehen in Innsbruck weitere Untersuchungen an; erst danach dürfte sich abzeichnen, wie lange die Rehabilitation dauert und ob ein neuerlicher Rennstart möglich wird.

Belastung für den Spitzensport

Achillessehnenverletzungen erfordern in der Regel eine lange und schrittweise Belastungssteigerung. Im alpinen Rennsport kommen hohe Geschwindigkeiten, starke Stoßbelastungen und anspruchsvolle Richtungswechsel hinzu. Kildes Fall macht deshalb sichtbar, wie schwierig die Rückkehr nach mehreren schweren Verletzungen selbst für einen erfahrenen Weltklasseathleten bleibt.

Disclaimer...
de | sport | 70330793 |