Wimbledon, Großbritannien

Vierkampf um zwei Finalplätze: Kommt brisantes Endspiel?

Veröffentlicht: 13.07.2023 um 05:58 Uhr, dpa.de

Es ist Halbfinaltag bei den Damen in Wimbledon. Nach dem Aus der Nummer eins der Welt und der Titelverteidigerin ist alles offen. Auch ein brisantes Finale ist möglich.

  • Ons Jabeur spielt eine Vorhand. - Bild: Wolfgang Kumm/dpa
    Ons Jabeur spielt eine Vorhand. - Bild: Wolfgang Kumm/dpa
  • Marketa Vondrousova feiert mit dem Pokal, nachdem sie das Finale des Dameneinzels gewonnen hat. - Bild: Alberto Pezzali/AP/dpa
    Marketa Vondrousova feiert mit dem Pokal, nachdem sie das Finale des Dameneinzels gewonnen hat. - Bild: Alberto Pezzali/AP/dpa
  • Aryna Sabalenka setzte sich in zwei Sätzen gegen Madison Keys durch. - Bild: Alastair Grant/AP/dpa
    Aryna Sabalenka setzte sich in zwei Sätzen gegen Madison Keys durch. - Bild: Alastair Grant/AP/dpa
  • Jelina Switolina jubelt nach ihrem Sieg. - Bild: Zac Goodwin/PA/AP/dpa
    Jelina Switolina jubelt nach ihrem Sieg. - Bild: Zac Goodwin/PA/AP/dpa
Ons Jabeur spielt eine Vorhand. - Bild: Wolfgang Kumm/dpa Marketa Vondrousova feiert mit dem Pokal, nachdem sie das Finale des Dameneinzels gewonnen hat. - Bild: Alberto Pezzali/AP/dpa Aryna Sabalenka setzte sich in zwei Sätzen gegen Madison Keys durch. - Bild: Alastair Grant/AP/dpa Jelina Switolina jubelt nach ihrem Sieg. - Bild: Zac Goodwin/PA/AP/dpa

Dass es eine neue Wimbledonsiegerin geben wird, steht seit dem Aus von Titelverteidigerin Jelena Rybakina fest. Doch wer schafft es ins Endspiel am Samstag? Ein Überblick über die Halbfinalistinnen, die heute um den Einzug ins Finale kämpfen.

Jelena Switolina (28/Ukraine): Die Ukrainerin hat sich in Wimbledon zum Liebling der Fans entwickelt. Switolina betont nach jedem Spiel, wie sehr sie diese Siege ihren unter dem russischen Angriffskrieg leidenden Landsleuten widmet. Erfolge für sie sind auch Erfolge für die Ukraine. Die 28-Jährige hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert und überzeugt mit ihrem Power-Tennis. Das bekam zuletzt auch die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek zu spüren.

Marketa Vondrousova (24/Tschechien): Bislang war die Tschechin in Wimbledon noch nie über die zweite Runde hinausgekommen. Doch in diesem Jahr läuft es für die French-Open-Finalistin. Vondrousova spielte in den ersten Runden etwas unter dem Radar. Aber spätestens seit dem spektakulären Sieg im Viertelfinale gegen die Weltranglisten-Vierte Jessica Pegula steht die Tschechin im Fokus. «Es wird eine verdammt schwere Aufgabe», sagte auch Switolina.

Ons Jabeur (28/Tunesien): Jabeur stand schon im vergangenen Jahr in Wimbledon im Finale. Die emotionale Tunesierin ist die Hoffnung eines ganzen Kontinents und einer ganzen Region. In Afrika und in der arabischen Welt jubeln die Fans Jabeur zu. Ihr Weg ins Halbfinale hatte es in sich. Bianca Andreescu, Petra Kvitova und dann noch Titelverteidigerin Jelena Rybakina - schwerer hätte es kaum sein können für die US-Open-Finalistin des vergangenen Jahres.

Aryna Sabalenka (25/Belarus): Die Weltranglisten-Zweite ist die Spielerin des Jahres bislang. 40 Siege hat die Belarussin 2023 bereits gefeiert. Nach den Kontroversen um ihre ausgefallenen Pressekonferenzen bei den French Open wirkt Sabalenka in Wimbledon wieder mehr bei sich. Erst einen Satz hat die Australian-Open-Siegerin bislang in London abgegeben. Doch gegen Jabeur wartet die bislang größte Prüfung auf Sabalenka. Gewinnen sie und Switolina in der Vorschlussrunde, kommt es zu einem brisanten Duell um den Titel.

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