Alexander Zverev verliert Viertelfinale in Peking gegen Novak Djokovic
Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 15:56 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking das Halbfinale verpasst und gegen Novak Djokovic mit 6:4, 4:6, 4:6 verloren.
Djokovic dreht die Partie
Der Serbe verwandelte nach 2:34 Stunden seinen zweiten Matchball. Im Halbfinale trifft der 39-Jährige auf den Russen Daniil Medwedew.
Für Djokovic war es in Peking der 32. Sieg in Serie. Die langjährige Nummer eins der Welt hat dort noch kein Spiel verloren.
Rückschlag im Rankingrennen
Für Zverev bedeutet das Ergebnis auch einen Rückschlag im Kampf um Platz eins der Weltrangliste. Der Deutsche kann Jannik Sinner damit bei den Turnieren in Asien nicht mehr von der Spitze verdrängen, nachdem er dafür in Peking und anschließend in Shanghai hätte gewinnen müssen.
Sinner musste wegen Kniebeschwerden auch für das Masters-1000-Turnier in Shanghai in der kommenden Woche absagen. Zverev kann den Rückstand deshalb weiterhin verkürzen.
Hochklassiges Viertelfinale
Der erste Satz dauerte knapp eine Stunde, ehe Zverev seinen zweiten Satzball zum 6:4 nutzte. Im zweiten Durchgang vergab er beim Stand von 4:4 einen Breakball und gab kurz darauf selbst seinen Aufschlag ab.
Auch im dritten Satz lieferten sich beide ein Duell auf hohem Niveau. Am Ende fehlte Zverev etwas die Kraft, während Djokovic seine Serie in der chinesischen Hauptstadt fortsetzte.
Das Rennen um die Spitze
Die Niederlage beendet Zverevs direkte Möglichkeit, mit einem Turniersieg in Peking den Abstand zu Jannik Sinner maximal zu verkürzen. Der Weltranglistenerste pausiert wegen Knieproblemen und hat auch für das Masters-1000-Turnier in Shanghai abgesagt. Dadurch bleibt das Rennen um Platz eins trotz Zverevs Aus in Peking offen.
Zverev hatte seine Ausgangslage in den Monaten zuvor deutlich verbessert. Nach dem Jahresbeginn lag er noch weit hinter der Spitze, während Ausfälle von Carlos Alcaraz und nun Sinner die Punktabstände veränderten. Für die Weltrangliste zählt damit vor allem, wie viele Punkte Zverev in Shanghai noch sammeln kann und welche Resultate Sinner aus früheren Turnieren zu verteidigen hat.
Djokovic als Prüfstein
Das Viertelfinale zeigte zugleich die sportliche Größenordnung der Partie. Djokovic hatte in Peking bislang jede Teilnahme gewonnen und seine Serie mit dem Erfolg gegen Zverev ausgebaut. Für Zverev ist die Niederlage deshalb ein Rückschlag im Rankingrennen, aber kein frühes Ausscheiden: Er erreichte in der chinesischen Hauptstadt die Runde der besten acht und verlor erst gegen einen besonders erfahrenen Gegner.
Bedeutung für die nächsten Wochen
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf das Masters in Shanghai. Dort kann Zverev weitere Weltranglistenpunkte sammeln, während Sinner seinen Vorsprung nicht auf dem Platz verteidigt. Für deutsche Tennisfans bleibt damit die Möglichkeit einer späteren Wachablösung bestehen, sie hängt jedoch stärker als zuvor von Zverevs Abschneiden in Shanghai und den Regeln zur Punktewertung ab.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
DER SPIEGEL: „Peking: Alexander Zverev trifft im Viertelfinale auf Novak Djokovic“ (03.10.2026)
Der Bericht habe Zverevs souveränen Einzug ins Viertelfinale und die Bedeutung des Duells für den möglichen Sprung an die Weltranglistenspitze hervorgehoben. Anders als die aktuelle Meldung, die den Ausgang des Viertelfinals bilanziere, habe der Artikel den Blick auf die Ausgangslage vor dem Match sowie auf Sinners verletzungsbedingte Pause und die abgesagte Teilnahme in Shanghai gerichtet.
Tagesspiegel: „Platz eins rückt immer näher: Tennisstar Zverev muss in Peking einen Mythos bezwingen“ (03.10.2026)
Der Artikel habe den Einzug Zverevs ins Viertelfinale bestätigt und den Schwerpunkt auf Djokovics ungeschlagene Bilanz in Peking sowie Zverevs Weg zur Nummer eins gelegt. Ergänzend habe er die Punktabstände zu Alcaraz und Sinner sowie Zverevs Perspektive in Shanghai dargestellt; offen bleibe nach dem Ausscheiden, ob die dort möglichen Punkte für den Spitzenplatz reichen würden.
Beide Berichte hätten Zverevs starke Ausgangslage vor dem Viertelfinale, Djokovics besondere Erfolgsbilanz in Peking und die Bedeutung des Asien-Doppels für das Ranking betont. Unterschiede hätten vor allem im zeitlichen Schwerpunkt gelegen: Die aktuelle Meldung beschreibe den Rückschlag nach dem direkten Duell, während die beiden Artikel die Voraussetzungen und Chancen vor der Partie erläutert hätten.
