Bahnrad-WM, Tim Torn Teutenberg

Bahnrad-WM: Teutenberg gewinnt Gold in Shanghai

Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 11:24 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Das deutsche Team beendet die Weltmeisterschaften in Shanghai mit neun Medaillen. Neben Teutenbergs Titel sorgen Friedrich und das Madison-Duo Kluge/Augenstein für weitere Podestplätze.

Deutsche Bilanz in Shanghai

  • Tim Torn Teutenberg gewann in Shanghai vor Tobias Hansen und Jules Hesters.
  • Lea Sophie Friedrich wurde im Keirin Zweite hinter Alina Lysenko.
  • Roger Kluge und Moritz Augenstein holten im Madison Bronze vor Belgien.
Tim Torn Teutenberg ist Weltmeister im Ausscheidungsfahren. (Archivbild) - Bild: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Deutsche Bahnradfahrer holen drei Medaillen in Shanghai

Tim Torn Teutenberg hat bei den Weltmeisterschaften in Shanghai Gold im Ausscheidungsfahren gewonnen. Lea Sophie Friedrich holte Silber im Keirin, Roger Kluge und Moritz Augenstein sicherten sich im Madison Bronze.

Teutenberg gewinnt seine Spezialdisziplin

Der 24 Jahre alte Kölner setzte sich vor dem Dänen Tobias Hansen und dem Belgier Jules Hesters durch. Für Teutenberg war es die zweite Medaille bei diesen Weltmeisterschaften, nachdem er bereits Bronze im Omnium gewonnen hatte.

Im Ausscheidungsfahren hatte Teutenberg zuvor 2023 und 2025 den EM-Titel gewonnen. In diesem Jahr war er zudem EM-Zweiter geworden.

Friedrich verpasst Gold knapp

Lea Sophie Friedrich belegte im Kampfsprint Keirin den zweiten Platz. Die achtmalige Weltmeisterin musste sich in einer Millimeter-Entscheidung der Russin Alina Lysenko geschlagen geben; die Britin Emma Finucane wurde Dritte.

Kluge und Augenstein holen Madison-Bronze

Im Madison setzte sich das Europameister-Duo im Kampf um Platz drei knapp gegen Belgien durch. Gold ging an Dänemark vor Portugal.

Deutsches Team gewinnt neun Medaillen

Mit den drei Erfolgen am Schlusstag beendete das deutsche Team die Weltmeisterschaften in China mit neun Medaillen. Darunter waren zwei goldene Auszeichnungen.

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Die drei Medaillen am Schlusstag ordnen sich in eine erfolgreiche WM-Bilanz der deutschen Bahnradfahrer ein. Tim Torn Teutenberg bestätigte mit seinem Sieg in der Ausdauerdisziplin seine besondere Stärke im Ausscheidungsfahren. Seine bisherigen EM-Erfolge in dieser Disziplin hatten ihn bereits als Spezialisten ausgewiesen.

Für Lea Sophie Friedrich unterstreicht die Silbermedaille im Keirin ihre internationale Konstanz. Die achtmalige Weltmeisterin musste sich in Shanghai nur Alina Lysenko geschlagen geben. Die Entscheidung fiel knapp, was die geringe Abstände im Kampfsprint verdeutlicht.

Breite des deutschen Teams

Die Medaillen verteilten sich auf unterschiedliche Disziplinen und Generationen. Neben Teutenberg und Friedrich trugen Roger Kluge und Moritz Augenstein im Madison zum Ergebnis bei. Kluge brachte dabei seine große Erfahrung ein, während Augenstein mit ihm das Europameister-Duo bildete.

Neun Medaillen, darunter zwei goldene, zeigen die Breite des deutschen Teams bei den Titelkämpfen in Shanghai. Für die Athleten liefern die Ergebnisse zugleich wichtige internationale Standortbestimmungen in Ausdauer- und Sprintwettbewerben. Der Erfolg im Madison und die Resultate im Keirin machen deutlich, dass das Team nicht von einer einzelnen Disziplin abhängig war.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

ZDF: „Bahnrad-WM in Shanghai: Teutenberg holt Gold im Elimination Race“ (18.10.2026)

Der Beitrag bestätige Teutenbergs Gold im Ausscheidungsfahren und stelle seine zweite Medaille nach Bronze im Omnium heraus. Im Mittelpunkt stehe der Sieg des 24-Jährigen am letzten WM-Tag; weitere Ergebnisse des deutschen Teams würden dort nur ergänzend erwähnt.

Deutschlandfunk: „Bahnrad-WM: Teutenberg holt Gold im Ausscheidungsfahren“ (18.10.2026)

Der Deutschlandfunk bestätige ebenfalls Teutenbergs Titel und erkläre zusätzlich die Regeln des Ausscheidungsfahrens. Anders als der ZDF-Beitrag ordne der Bericht das Ergebnis in die damalige Medaillenbilanz des deutschen Teams ein.

Beide Beiträge seien sich beim Gold für Teutenberg einig, setzten aber unterschiedliche Schwerpunkte: Der ZDF-Bericht fokussiere stärker auf das Ereignis, der Deutschlandfunk auf Disziplin und Einordnung.

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