Bahnrad-WM: Grabosch gewinnt Gold über 1.000 Meter
Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 16:08 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDeutsche Medaillen vor dem WM-Schlusstag
- Pauline Grabosch setzte sich in Shanghai über 1.000 Meter in 1:04,572 Minuten durch.
- Hetty van den Wouw wurde mit 1:05,223 Minuten Zweite vor Sofie van Rooijen.
- Lisa Klein gewann Bronze in der Einerverfolgung, Tim Torn Teutenberg Bronze im Omnium.
- Das deutsche Team kam vor dem Schlusstag auf sechs Medaillen.
Grabosch holt ersten Einzel-WM-Titel
Bahnradsprinterin Pauline Grabosch hat bei den Weltmeisterschaften in Shanghai die erste Goldmedaille für das deutsche Team gewonnen. Im 1.000-Meter-Zeitfahren siegte die 28 Jahre alte Magdeburgerin in 1:04,572 Minuten vor den Niederländerinnen Hetty van den Wouw und Sofie van Rooijen.
Gold mit deutlichem Vorsprung
Van den Wouw benötigte 1:05,223 Minuten, van Rooijen kam auf 1:05,398 Minuten. Für Grabosch ist es das erste Einzel-Gold bei einer WM.
Zwischen 2020 und 2023 hatte sie zusammen mit Lea Sophie Friedrich und Emma Hinze viermal in Serie WM-Gold im Teamsprint gewonnen. Nach Bronze im Teamsprint ist der Sieg ihre zweite WM-Medaille in Shanghai.
Klein gewinnt kleines Finale
Lisa Klein setzte sich in der Einerverfolgung über 4.000 Meter im kleinen Finale gegen die Italienerin Martina Alzini durch. Die 30-Jährige aus Saarbrücken kontrollierte das Rennen von Beginn an.
Gold und Silber gingen an die Britinnen Millie Couzens und Josie Knight. Damit holte Klein eine weitere Medaille für das deutsche Team.
Teutenberg fährt auf Rang drei
Tim Torn Teutenberg sicherte sich im abschließenden Punktefahren den dritten Rang im Mehrkampf Omnium. Der 24 Jahre alte Kölner kam auf 115 Punkte.
Vor ihm lagen der Portugiese Iuri Leitao mit 149 Punkten und der Belgier Fabio van den Bossche mit 129 Punkten. Vor dem Schlusstag der Titelkämpfe in Shanghai hatte das deutsche Bahnrad-Team sechs Medaillen gewonnen.
Deutsche Medaillenbilanz wächst
Zum Auftakt hatte Grabosch mit Clara Schneider und Lea Sophie Friedrich Bronze im Teamsprint gewonnen. Maximilian Dörnbach holte Silber im Keirin, Bronze ging außerdem an den Frauen-Vierer mit Franziska Brauße, Lisa Klein, Mieke Kröger und Messane Bräutigam.
Grabosch sagte nach der Siegerehrung: „Es bedeutet die Welt für mich. Ich habe jede Sekunde auf dem Podium genossen.“ Sie wolle die Goldmedaille nun in vollen Zügen genießen und dankte allen, die sie auf ihrer Reise unterstützt hätten.
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Graboschs Sieg ordnet sich in eine starke deutsche Zwischenbilanz bei den Weltmeisterschaften in Shanghai ein. Der Titel im 1.000-Meter-Zeitfahren ist für die Magdeburgerin zugleich der erste WM-Erfolg in einer Einzeldisziplin.
Ihre bisherigen großen WM-Erfolge hatte Grabosch vor allem im Teamsprint gefeiert. Zwischen 2020 und 2023 gewann sie dort viermal hintereinander Gold mit Lea Sophie Friedrich und Emma Hinze. In Shanghai hatte sie bereits Bronze im Teamsprint geholt.
Breite deutsche Medaillenbilanz
Mit den Erfolgen von Lisa Klein und Tim Torn Teutenberg kommen an diesem Wettkampftag zwei weitere Podiumsplätze hinzu. Klein gewann das kleine Finale der Einerverfolgung, Teutenberg sicherte sich im Omnium Bronze.
Damit zeigt sich, dass das deutsche Team nicht nur in den Kurzzeitdisziplinen konkurrenzfähig ist. Vor dem Schlusstag stehen sechs Medaillen zu Buche. Die abschließenden Wettbewerbe entscheiden, ob weitere Podiumsplätze hinzukommen.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
rbb24: „Bahnrad-WM: Pauline Grabosch gewinnt Gold-Medaille im 1.000-Meter-Zeitfahren“ (17.10.2026)
Der Beitrag bestätigt Graboschs Sieg und hebt ihre zweite Medaille in Shanghai hervor. Im Mittelpunkt stehen die Zeitabstände zu den beiden niederländischen Konkurrentinnen und die deutsche Zwischenbilanz.
ZDF heute: „Bahnrad-WM in Shanghai: Grabosch sprintet zum Titel“ (17.10.2026)
Der Bericht ordnet den Erfolg als erstes WM-Einzelgold der 28-Jährigen ein und verweist auf ihre bisherigen Teamsprint-Erfolge. Anders als der rbb24-Beitrag stellt er zusätzlich ihre frühere Einzelmedaille und den bevorstehenden Schlusstag heraus.
Beide Beiträge stimmen beim Sieg, der Fahrzeit und der Bedeutung als erstes Einzelgold überein. Unterschiede liegen vor allem in der Auswahl der Vorgeschichte und im Umfang der Einordnung.
