Isack Hadjar, Red Bull Racing

Isack Hadjar bleibt 2027 Verstappens Teamkollege bei Red Bull

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 12:24 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Isack Hadjar bleibt auch 2027 Teamkollege von Max Verstappen bei Red Bull. Der Franzose kehrt nach einer Handgelenksverletzung beim Grand Prix von Aserbaidschan ins Cockpit zurück.

  • Max Verstappen (l) und Isack Hadjar fahren auch 2027 zusammen. (Archivbild) - Bild: Rebecca Blackwell/AP/dpa
    Max Verstappen (l) und Isack Hadjar fahren auch 2027 zusammen. (Archivbild) - Bild: Rebecca Blackwell/AP/dpa
  • Isack Hadjar fordert Max Verstappen weiter heraus. (Archivbild) - Bild: William West/POOL AFP/dpa
    Isack Hadjar fordert Max Verstappen weiter heraus. (Archivbild) - Bild: William West/POOL AFP/dpa
  • Daniel Ricciardo (l) war Max Verstappens erster Red-Bull-Teamkollege. (Archivbild) - Bild: picture alliance / dpa
    Daniel Ricciardo (l) war Max Verstappens erster Red-Bull-Teamkollege. (Archivbild) - Bild: picture alliance / dpa
Max Verstappen (l) und Isack Hadjar fahren auch 2027 zusammen. (Archivbild) - Bild: Rebecca Blackwell/AP/dpa Isack Hadjar fordert Max Verstappen weiter heraus. (Archivbild) - Bild: William West/POOL AFP/dpa Daniel Ricciardo (l) war Max Verstappens erster Red-Bull-Teamkollege. (Archivbild) - Bild: picture alliance / dpa

Isack Hadjar wird auch 2027 an der Seite von Max Verstappen für Red Bull in der Formel 1 fahren und kehrt nach einer Verletzungspause beim Grand Prix von Aserbaidschan in Baku ins Cockpit zurück.

Handgelenk noch nicht vollständig schmerzfrei

Der 21 Jahre alte Franzose hat einen neuen Vertrag beim österreichischen Rennstall erhalten. Nach eigenen Angaben schmerzt sein beim Fitnesstraining gebrochenes Handgelenk noch etwas, beeinträchtige ihn beim Fahren aber nicht grundsätzlich.

Hadjar hatte zuletzt in Zandvoort, Monza und Madrid zuschauen müssen. Beim Rennen in Baku an diesem Wochenende soll er nun wieder neben dem viermaligen Weltmeister Verstappen starten.

Red Bull lobt Hadjars Entwicklung

Red Bull hob Hadjars Geschwindigkeit, seine Arbeitsmoral und sein natürliches Rennkönnen hervor. Der Franzose stammt aus der Nachwuchsakademie des Teams und war vor dieser Saison nach 23 Grand Prix beim Schwesterteam Racing Bulls in das Red-Bull-Cockpit befördert worden.

Teamchef Laurent Mekies betonte, Hadjar habe sich von Beginn an in die Arbeit mit dem Team eingebracht und gemeinsam mit den Ingenieuren an der Weiterentwicklung des Autos gearbeitet. Hadjar selbst erklärte, er wolle weiter zuhören, lernen und sich täglich verbessern.

Verstappens Teamkollegen unter Druck

Das Cockpit neben Verstappen gilt als eine der schwierigsten Aufgaben in der Formel 1. Seit Daniel Ricciardos Abschied Ende 2018 konnten Pierre Gasly, Alex Albon, Liam Lawson und Yuki Tsunoda den Niederländer über längere Zeit nicht annähernd auf Augenhöhe fordern. Sergio Perez bildete dabei eine kurze Ausnahme.

Hadjar fährt regelmäßig in die Punkte und wurde in Monaco sogar Dritter. Red Bull setzt den Wagen traditionell stark auf Verstappens Fahrstil mit einer scharfen Frontpartie und einem losen Heck zu. Gerade diese Reaktionsfreudigkeit bereitete früheren Teamkollegen erhebliche Probleme.

Red Bulls schwierige Teamkollegenfrage

Red Bull setzt seit Jahren auf Max Verstappen als klare sportliche Führungsfigur. Der Niederländer ist bis Ende 2030 an das Team gebunden und soll neben seinen eigenen Erfolgen auch regelmäßig Punkte für die Konstrukteurswertung sammeln. Dafür braucht der Rennstall einen zweiten Fahrer, der mit einem anspruchsvoll abgestimmten Auto zurechtkommt und im Rennen verlässlich konkurrenzfähig ist.

Die dpa-Meldung ordnet Hadjars Beförderung deshalb in eine auffällige Entwicklung ein: Seit Daniel Ricciardos Abschied Ende 2018 konnten Pierre Gasly, Alex Albon, Liam Lawson und Yuki Tsunoda Verstappen über längere Zeit nicht annähernd auf Augenhöhe fordern. Sergio Perez bildete dabei eine kurze Ausnahme. Der Wechsel zwischen Red Bull und Racing Bulls zeigt zugleich, wie eng die beiden Teams in der Fahrerplanung verbunden sind.

Was Hadjars Vertrag bedeutet

Hadjar erhält mit der Weiterbeschäftigung die Chance, seine Widerstandsfähigkeit und sein Renntempo dauerhaft im Spitzencockpit zu beweisen. Seine regelmäßigen Punkte und das Podium in Monaco liefern dafür sportliche Argumente. Zugleich kehrt er nach seiner Handgelenksverletzung unmittelbar vor dem Grand Prix von Aserbaidschan zurück.

Für die Saison 2027 schafft die Entscheidung frühzeitig Klarheit im Red-Bull-Fahrerkader. Entscheidend wird sein, ob Hadjar den Entwicklungsanforderungen des Teams und dem direkten Vergleich mit Verstappen dauerhaft standhält. Davon hängen nicht nur seine eigene Perspektive, sondern auch Red Bulls Chancen in der Konstrukteurswertung ab.

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