Luis de la Fuente, Spanien Nationalmannschaft

Luis de la Fuente verlängert bis 2032 als Spanien-Trainer

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 14:05 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Luis de la Fuente bleibt bis 2032 Trainer der spanischen Nationalmannschaft. Der Verband setzt nach EM- und WM-Triumph auf langfristige Kontinuität.

Der Erfolgscoach Spaniens hat einen neuen Vertrag unterschrieben. (Archivbild) - Bild: Li Ming/XinHua/dpa
Der Erfolgscoach Spaniens hat einen neuen Vertrag unterschrieben. (Archivbild) - Bild: Li Ming/XinHua/dpa

Luis de la Fuente bleibt noch mehrere Jahre Trainer von Welt- und Europameister Spanien.

Vertrag bis 2032

Der spanische Fußball-Verband verlängerte den Vertrag des 63-Jährigen nach eigenen Angaben bis 2032. De la Fuentes bisheriger Kontrakt wäre spanischen Medienberichten zufolge bis 2028 gelaufen.

Erfolgsserie mit der Nationalmannschaft

Der Spanier führt die Nationalmannschaft seit Anfang 2023. Zuvor arbeitete er seit Mitte 2013 bereits im Nachwuchsbereich des Verbandes.

Titel und Rekorde

Unter seiner Leitung gewann Spanien im Sommer 2024 die Europameisterschaft in Deutschland. Im Juli dieses Jahres folgte der WM-Titel mit einem Finalsieg über Titelverteidiger Argentinien. Laut Verbandsangaben blieb Spanien in 38 Partien nacheinander ungeschlagen.

Auftakt in die Nations League

Die Verlängerung wurde vor dem Start in die Nations League bekanntgegeben. Am kommenden Samstag spielt Spanien im Londoner Wembley-Stadion gegen England, das von Thomas Tuchel trainiert wird.

Nach Verbandsangaben kommt de la Fuente in 50 Spielen mit der Nationalmannschaft auf eine Siegquote von 76 Prozent.

Vertrag mit Signalwirkung

Die Verlängerung bis 2032 verschafft der spanischen Nationalmannschaft große Planungssicherheit. Luis de la Fuente steht nach dem EM-Titel 2024 in Deutschland und dem WM-Erfolg wenige Wochen zuvor für Kontinuität in einem Team, das sportlich zu den stabilsten im Weltfußball zählt.

Für den Verband ist der lange Vertrag auch ein Zeichen, die erfolgreiche Entwicklung nicht durch frühe Debatten über die Zukunft des Trainers zu belasten. Gerade nach einem Titelzyklus ist das ungewöhnlich klar: Der sportliche Kurs soll offenbar nicht nur für die nächste Turnierphase, sondern für mehrere Jahre abgesichert werden.

Mehr als eine Personalie

De la Fuente ist seit Jahren eng mit dem Verband verbunden, zunächst im Nachwuchsbereich, dann seit Anfang 2023 bei der A-Nationalmannschaft. Diese Kontinuität erklärt, warum die Verlängerung nicht nur als Belohnung für Titel verstanden werden kann, sondern auch als Absicherung eines bestehenden Systems.

Für Gegner Spaniens verändert sich damit die Ausgangslage kaum, aber für die internationale Konkurrenz ist die Botschaft deutlich: Spanien setzt auf ein eingespieltes Trainerteam und vermeidet einen erneuten Neustart an der Seitenlinie. In einem Turnierumfeld, in dem Stabilität oft über kleine Vorteile entscheidet, kann genau das sportlich bedeutsam sein.

Was der Schritt für die nächsten Jahre bedeutet

Die lange Laufzeit bis 2032 deutet darauf hin, dass der Verband den aktuellen Erfolgszyklus nicht als kurzfristige Spitze, sondern als langfristige Phase versteht. Sollte Spanien die Form halten, könnte de la Fuente die Mannschaft über mehrere Turniere hinweg prägen und auch den personellen Übergang zwischen einer älteren und einer neuen Spielergeneration steuern.

Für die Öffentlichkeit bleibt vor allem der sportliche Auftrag klar: Die spanische Nationalmannschaft startet mit einem Trainer, dessen Status nach den jüngsten Titeln außergewöhnlich gefestigt ist. Dadurch rückt weniger die Personalfrage als die Frage in den Vordergrund, wie lange Spanien dieses Niveau halten kann.

Disclaimer...

de | sport | 70144326 |