Jürgen Klopp, DFB-Team

DFB-Team: Klopp bringt Treu, Adeyemi und Schade gegen Niederlande

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 20:37 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Jürgen Klopp setzt bei seinem Debüt als Bundestrainer auf sieben WM-Fahrer und den Freiburger Philipp Treu als Länderspiel-Neuling. Gegen die Niederlande beginnen zudem Karim Adeyemi und Kevin Schade auf den Außenbahnen, Marc-André ter Stegen kehrt ins Tor zurück.

Länderspiel-Neuling Philipp Treu steht in Jürgen Klopps erster Startelf. - Bild: Federico Gambarini/dpa
Länderspiel-Neuling Philipp Treu steht in Jürgen Klopps erster Startelf. - Bild: Federico Gambarini/dpa

Jürgen Klopp startet mit einer von sieben WM-Fahrern geprägten deutschen Elf und dem Freiburger Philipp Treu als Länderspiel-Neuling in seine Amtszeit als Bundestrainer.

Treu beginnt in Amsterdam

Treu läuft beim Auftakt der Nations League gegen die Niederlande in Amsterdam als rechter Verteidiger auf. Vor dem Anpfiff erklärte Klopp, der 24-Jährige habe nach Gesprächen und Trainingseinheiten gemerkt, dass er in die Mannschaft passe.

Schnelle Außen und Rückkehrer im Tor

Auch Karim Adeyemi und Kevin Schade stehen in der Anfangsformation. Im Tor kommt Marc-André ter Stegen nach längerer Verletzungspause zu seinem Comeback in der Nationalmannschaft.

Kimmich wieder im Mittelfeld

Kapitän Joshua Kimmich führt das DFB-Team an und spielt unter Klopp wieder im Mittelfeld. Neben Treu, Adeyemi und Schade gehören Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck, Nathaniel Brown, Felix Nmecha, Jamal Musiala und Kai Havertz zur Startelf.

Sechs Änderungen gegenüber WM-Aus

Im Vergleich zur enttäuschenden Niederlage gegen Paraguay nimmt Klopp sechs Veränderungen vor. Sieben Spieler der Startformation standen bereits bei der Weltmeisterschaft auf dem Platz.

Neustart nach dem WM-Aus

Das Spiel in Amsterdam markiert für die deutsche Nationalmannschaft den Beginn einer neuen Nations-League-Phase nach dem frühen Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft. Jürgen Klopp übernimmt ein Team, das weiterhin auf zahlreiche etablierte Kräfte setzt, zugleich aber neue Optionen für die kommenden Jahre prüft.

In der Nations League trifft Deutschland in der Gruppe 2 auf die Niederlande, Griechenland und Serbien. Die beiden besten Mannschaften erreichen das Viertelfinale. Für das DFB-Team geht es damit nicht nur um einen gelungenen Einstand Klopps, sondern auch um eine möglichst starke Ausgangslage in einem Wettbewerb, in dem Deutschland bislang nur einmal das Final Four erreichte.

Traditionsduell mit zusätzlicher Bedeutung

Das Duell mit den Niederlanden ist das 49. Aufeinandertreffen beider Nationalmannschaften. Beide Teams waren bei der WM früh ausgeschieden, wodurch die Partie zusätzlichen Charakter eines sportlichen Neustarts erhält. Die jüngsten Nations-League-Duelle endeten in Amsterdam 2:2 und in München mit einem 1:0-Sieg Deutschlands.

Für Leser bedeutet die Begegnung deshalb mehr als den ersten Auftritt eines neuen Trainers: Sie zeigt, wie schnell Klopp etablierte Weltmeister mit neuen Spielern verbindet und welche Rolle Tempo über die Außen sowie Kimmichs Rückkehr ins Mittelfeld künftig spielen könnten.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Tagesspiegel: „Fußball-Nationalmannschaft: 49. Duell der Erzrivalen - Trainer und Neulinge im Fokus“ (23.09.2026)

Der Bericht ordne die Partie als Klassiker und Klopps Debüt als 13. Bundestrainer ein. Er bestätige den Neustart nach dem frühen WM-Aus, stelle zusätzlich die Nations-League-Gruppe, die historische Bilanz und ter Stegens Rückkehr ins Tor heraus.

ntv: „Der Sport-Tag: DFB-Elf schon in Holland im letzten Adidas-Trikot - und es ist schwarz“ (23.09.2026)

Der Beitrag bestätige Klopps Debüt in Amsterdam, setze seinen Schwerpunkt aber auf die vorgezogene Premiere des letzten Adidas-Trikots. Er hebe damit einen organisatorischen und wirtschaftlichen Kontext hervor, während die personelle Entscheidung für Treu, Adeyemi und Schade nicht im Mittelpunkt stehe.

Beide Berichte stimmten im Anlass und in der Bedeutung des Spiels als Neustart überein; Unterschiede ergäben sich vor allem beim Schwerpunkt zwischen sportlicher Einordnung, Turnierkontext und Ausrüsterwechsel.

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