«Bild»: Red Bull lässt Klopp ohne Bedingungen zum DFB
Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 16:10 Uhr | dpa.de
Kurz vor dem WM-Finale gibt es eine entscheidende Bewegung in der Bundestrainer-Frage um Jürgen Klopp. Laut einem Bericht der «Bild» lässt Red Bull den Wunschkandidaten ohne Bedingungen aus dem bis 2029 datierten Vertrag als Head of Global Soccer zum DFB ziehen.
Das sei das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Oliver Mintzlaff als Chef des österreichischen Getränkeimperiums und Klopp, wie das Blatt ohne Quellenangabe berichtet. Nach dpa-Informationen hatte sich der 59-Jährige mit Mintzlaff am Samstag zu der geplanten Unterredung getroffen.
Nachdem eine Millionenablösesumme früh vom Tisch war, hatte es zuletzt geheißen, dass Red Bull mit «kreativen Lösungen» vom DFB eine Art Entschädigung für die Trennung von seinem Top-Mitarbeiter erhalten solle. Im Gespräch war angeblich auch eine fortdauernde Repräsentantenrolle für Klopp, die jedoch auch im DFB kritisch gesehen wurde.
Kein Kommentar vom DFB
«Der DFB kommentiert den aktuellen Verhandlungsstand mit Jürgen Klopp nicht. Eine finale Entscheidung treffen die zuständigen Gremien», teilte der DFB der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.
Am vorvergangenen Samstag hatten sich DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke mit dem Bundestrainer-Kandidaten in New York getroffen. Dabei wurde eine prinzipielle Einigung vorbehaltlich der noch ausstehenden Vertragsgespräche mit Red Bull und der Klärung von Sponsorenfragen über einen Vertrag für Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann bis zur WM 2030 erzielt.
Plan: Präsentation am Freitag
Nach dpa-Informationen ist bei idealem Verlauf und der Klärung von letzten Details, wie es heißt, eine Präsentation von Klopp als 13. Chefcoach der Fußball-Nationalmannschaft am kommenden Freitag in Frankfurt geplant. Entsprechend hatte auch der TV-Sender Sky von dem Zeitplan berichtet.
Klopp wird am Abend als Experte von MagentaTV das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien in East Rutherford analysieren. Zuletzt hatte er die Auftritte auch für persönliche Stellungnahmen in der Bundestrainer-Frage genutzt.
