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Arbeitsschutz, Sicherheit

Workers Memorial Day – Am 28. April wurde erneut auf den Arbeitsschutz aufmerksam gemacht

14.05.2014 - 09:46:12

Während in den größten Teilen Europas der Arbeitsschutz eigentlich etwas Selbstverständliches ist, sieht es in anderen Teilen der Welt leider ganz anders aus. Vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden bestimmte Standards in der Regel rigoros eingehalten – verstößt ein Arbeitgeber dennoch dagegen, drohen ihm hohe Strafen oder sogar die Schließung seines Betriebes.

  •  - Foto: Pixabay.com © WikiImages

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  • Auch bei vermeintlichen simplen Arbeiten macht sich Arbeitsschutz bezahlt - Foto: Commons.wikimedia.org © Denelson83 (CC BY-SA 3.0)

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  • Auch bei vermeintlichen simplen Arbeiten macht sich Arbeitsschutz bezahlt - Foto: Commons.wikimedia.org © Denelson83 (CC BY-SA 3.0)

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 - Foto: Pixabay.com © WikiImages Auch bei vermeintlichen simplen Arbeiten macht sich Arbeitsschutz bezahlt - Foto: Commons.wikimedia.org © Denelson83 (CC BY-SA 3.0) - Foto: Pixabay.com © WikiImages Auch bei vermeintlichen simplen Arbeiten macht sich Arbeitsschutz bezahlt - Foto: Commons.wikimedia.org © Denelson83 (CC BY-SA 3.0)

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, die mit den Arbeitsrechten weltweit von den Vereinten Nationen beauftragt ist, sterben jährlich etwa 2,2 Millionen Menschen bei einem Arbeitsunfall oder infolge einer berufsbedingten Erkrankung. Vor allem in asiatischen Ländern, allen voran China, sind die Zahlen extrem hoch und die Bedingungen entsprechend schlecht.

 

Der Ursprung des Workers Memorial Days

Jedes Jahr am 28. April wird weltweit der Workers Memorial Day begangen, der seinen Ursprung im Jahr 1984 in Kanada hat und dort seit 1991 ein offizieller Arbeitergedenktag ist. Das ausgerechnet dieser Tag ausgewählt worden ist, ist dabei kein Zufall: Im Jahr 1914 wurde an diesem Tag erstmals eine Behörde für Arbeitsschutz in Kanada ins Leben gerufen. Seit 1989 ist er auch in den USA ein anerkannter Gedenktag. Viele weitere Länder wie Brasilien, Belgien, Spanien und Thailand sind diesem Vorbild gefolgt und haben diesen Tag ebenfalls offiziell anerkannt. Überraschenderweise Deutschland allerdings nicht – hier wurde der erste Workers Memorial Day sogar erst im Jahr 2010 begangen, die Zahl der Teilnehmer ist bis heute relativ gering. Dennoch gibt es weitere Veranstaltungen zum Thema im deutschsprachigen Raum.

 

 

Der Sinn hinter dem Workers Memorial Day ist ein simpler, wie aber auch sehr wichtiger: Zum einen soll natürlich an diejenigen gedacht werden, die aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit ums Leben gekommen sind, zum anderen soll aber auch auf die Vermeidbarkeit solcher Unglücke aufmerksam gemacht werden. Der Leitspruch dieses Tages „Remember the Dead – Fight for the Living“ (zu Deutsch: „Gedenkt den Toten – Kämpft für die Lebenden“) trifft es also sehr passend.

 

Die Wichtigkeit eines solchen Tages

Tage wie der Workers Memorial Day werden dann wirklich wichtig, wenn es in vielen Teilen der Welt noch große Schwachpunkte gibt. Und das ist im Fall des Arbeitsschutzes leider tatsächlich so. Die Zahlen, die die Internationale Arbeitsorganisation ILO hierzu ermittelt hat, sprechen Bände:

  • jährlich 2,2 Millionen Tote weltweit durch Arbeitsunfälle, deren Folgen oder durch berufsbedingte Erkrankungen
  • jährlich 270 Millionen Verletzte am Arbeitsplatz
  • jährlich 160 Millionen Berufserkrankungen mit temporärer oder dauerhafter Arbeitsunfähigkeit

Immer wieder überschatten Nachrichten aus aller Welt das Geschehen, in denen von tödlichen Unfällen in Bergwerken oder Fabriken berichtet wird. Ob in China, Kambodscha, Bangladesch oder auch in südamerikanischen Ländern: Immer wieder ist zu hören, dass gegen internationale Sicherheitsstandards verstoßen worden ist, immer wieder sind im Fernsehen Bilder von Arbeitern zu sehen, die nicht die geringste Schutzkleidung am Leib tragen.

Dabei kann der Arbeitsschutz eigentlich so einfach sein. Und auch kostengünstig. Denn würden die Folgen eines schweren Arbeitsunfalls bedacht werden und auch der damit einhergehende Imageverlust eines Betriebes, dann würde sich eine Investition in bessere Sicherheitsvorkehrungen auf jeden Fall lohnen. Doch scheint dies vielen Betrieben gar nicht bewusst zu sein, so dass die fehlende Sicherheit nur auf die Profitgier der Arbeitgeber zurückzuführen sein kann.

 

Auch bei vermeintlichen simplen Arbeiten macht sich Arbeitsschutz bezahlt
Auch bei vermeintlichen simplen Arbeiten macht sich Arbeitsschutz bezahlt
Quelle: Commons.wikimedia.org © Denelson83 (CC BY-SA 3.0)

 

Am Workers Memorial Day wird nun jährlich darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig aber diese Sicherheitsmaßnahmen wären. Es könnte nämlich in der Tat recht einfach sein, das fängt schon bei der Schutzkleidung an. Während hierzulande Helme auf der Baustelle selbstverständlich sein sollten, ebenso wie Schutzkleidung wie zum Beispiel Schnittschutzhosen, Sicherheitsschuhe, Handschuhe oder Hörschutz, was es alles gar nicht mal so teuer bei Fachhändlern wie www.engelbert-strauss.de zu erwerben gibt, sind in asiatischen Ländern viele Menschen auf dem Bau oder im Bergbau nicht nur ohne Helm und Handschuhe, sondern sogar nur mit kurzen Hosen und Sandalen bekleidet zu finden.

Aber auch die Zustände sind teilweise katastrophal, beispielsweise waren bei dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch, bei dem über 1100 Menschen ihr Leben lassen mussten, am Tag vor dem Unglück Risse im Gebäude festgestellt worden.

 

 

Würden Arbeitgeber immer und überall auf der Welt auf solche Sicherheitsrisiken achten und ihre Mitarbeiter mit entsprechender Schutzkleidung ausrüsten, würde viel weniger an den Arbeitsplätze passieren und genau hierauf macht der Workers Memorial Day jährlich aufmerksam – in der Hoffnung, dass sich endlich weltweit etwas ändert und weniger Menschenleben gefährdet werden.

@ ad-hoc-news.de