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Investoren reißen sich ums Einsteigen beim Limousinen-Service Blacklane

24.01.2014 - 11:42:29

Welcher Reisende kennt nicht das Taxidilemma? Braucht man eins, kommt keins. Und hält endlich eins an, kommen Fahrer oder Fahrzeug oft genug ungepflegt und muffig daher. Eine Alternative verspricht der Start-Up Limousinenservice Blacklane, der jüngst eine kräftige Finanzspritze des Autobauers Daimler erhielt.

  •  - Foto: www.blacklane.de

    www.blacklane.de

  •  - Foto: Wikimedia Commons © Kjunix (CC BY-SA 3.0)

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  •  - Foto: www.blacklane.de

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 - Foto: www.blacklane.de  - Foto: Wikimedia Commons © Kjunix (CC BY-SA 3.0) - Foto: www.blacklane.de  - Foto: Wikimedia Commons © Kjunix (CC BY-SA 3.0)

Rund zehn Millionen Euro gab Daimler für eine 18-prozentige Beteiligung an dem Berliner Unternehmen aus. Dessen Geschäftsmodell ist in den USA seit langem verbreitet: Statt im Taxi lässt man sich dort gerne in der eleganten schwarzen Limousine abholen und beim Termin vorfahren. Das muss nicht immer eines der aus Rap-Videos bekannten, auffällig verlängerten Stretch-Modelle sein. Meist ist es ein Lincoln Town Car oder, hierzulande, eine dezente schwarze E- oder S-Klasse. Der Kunde bucht bequem per Smartphone-App oder Internet die Startzeit und den Abholort und lässt sich vom persönlichen Fahrer in einer Limousine abholen. Diese etwas edlere Variante der persönlichen Mobilität möchte das Unternehmen Blacklane hiesigen Geschäftsleuten und Privatkunden schmackhaft machen.

 
Quelle: www.blacklane.de

Blacklane wächst mit frischem Kapital

Vor Daimler ist bereits der bekannte Unternehmer Carsten Maschmeyer, der über seine Beteiligungsgesellschaft Alstin in zahlreiche junge Unternehmen investiert, bei Blacklane eingestiegen (weitere Informationen auch hier). Er glaubt, wie der Automobilkonzern, an den Erfolg der Limousinen-Idee. Es ist vor allem ein Vermittlungsgeschäft. Blacklane betreibt selbst keine Fahrzeuge, sondern vernetzt unabhängige Dienstleister, die über Limousinen und Kleinbusse verfügen und die Kunden chauffieren. Der Kunde bucht das gewünschte Fahrzeug für eine bestimmte Strecke, oder, wenn mehrere Termine abgearbeitet werden sollen, für eine bestimmte Zeit, während derer er sich von einem Ort zum nächsten bringen lässt.

 
Quelle: Wikimedia Commons © Kjunix (CC BY-SA 3.0)

Blacklane kümmert sich um Buchung, Abrechnung und Zahlungsabwicklung und bietet diverse Dienstleistungen an, die sich vor allem an Geschäftskunden wie große Unternehmen oder Hotels richten. Das Unternehmen expandiert rasant. Man sei bereits in 130 Städten und 45 Ländern in aller Welt vertreten, gab man in einer Presseerklärung anlässlich der neuen Finanzierungsrunde bekannt. Der Umsatz sei seit der Gründung monatlich um ca. 30% gewachsen. Das frische Geld fließe in den weiteren Ausbau der Geschäftstätigkeit.

Daimler möchte Mobilitätskonzern werden

Mit der Blacklane-Beteiligung baut Daimler den Geschäftsbereich der so genannten Mobility Services aus. Mit Aktivitäten wie dem Car-Sharing-Angebot Car2Go, das derzeit in 25 europäischen und nordamerikanischen Großstädten Flotten von smart fortwo unterhält, oder der Mobilitäts-App Moovel reagiert der Konzern auf das sinkende Interesse gerade jüngerer, urbaner Kunden am Fahrzeugbesitz. Die Generation Share-Economy sucht nicht den Status, den der Stern auf der eigenen Motorhaube verspricht, sondern möchte einfach unkompliziert von A nach B kommen. Mit Investitionen wie jetzt bei Blacklane möchte Daimler ein bisschen unabhängiger vom Fahrzeugverkauf werden und sich ein Stück vom künftig allen Voraussagen nach immer diversifizierteren Mobilitätsmarkt sichern.

 

@ ad-hoc-news.de