GStA, Ermittlungen

GStA ĂŒbernimmt Ermittlungen zu manipulierten Stimmzetteln in Sachsen

04.09.2024 - 18:40:58

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat die Ermittlungen zum Vorwurf der WahlfĂ€lschung bei der sĂ€chsischen Landtagswahl ĂŒbernommen.

Die bisherigen Ermittlungen haben den Beamten zufolge ergeben, dass unbekannte TatverdĂ€chtige insgesamt 126 Stimmzettel der Briefwahl zum SĂ€chsischen Landtag zugunsten der Partei "Freie Sachsen" manipuliert haben. Davon seien 85 Stimmzettel aus zwei Wahlbezirken in Dresden-LangebrĂŒck betroffen gewesen sowie 27 Stimmzettel ĂŒber das Stadtgebiet Dresden verteilt, hieß es. Zudem seien insgesamt 14 Stimmzettel der Briefwahl in zwei Wahlbezirken in Radeberg zugunsten der Partei "Freie Sachsen" verĂ€ndert worden. Zuvor hatte die Polizei in Dresden Ermittlungen wegen des Verdachts auf WahlfĂ€lschung eingeleitet.

Das Dezernat Staatsschutz hatte die Ermittlungen ĂŒbernommen und manipulierte Stimmzettel sichergestellt. Welche Auswirkungen der Vorgang auf das Wahlergebnis hatte, war zunĂ€chst unklar.

@ dts-nachrichtenagentur.de