Klöckner rügt Kirche für politisches Engagement
20.04.2025 - 00:00:00Als Beispiele nannte Klöckner, "dass Kirche manchmal zu beliebig wird, oder zu tagesaktuellen Themen Stellungnahmen abgibt wie eine NGO und nicht mehr die grundsätzlichen Fragen von Leben und Tod im Blick hat". Dann werde die Kirche "leider auch austauschbar". Klöckner führte weiter aus: "Ich meine: Klar kann sich Kirche auch zu Tempo 130 äußern, aber dafür zahle ich jetzt nicht unbedingt Kirchensteuer." Sie glaube, "von Kirche erwartet man sich diese sinnhafte Begleitung, diese Antwort auf Fragen, die ich in meinem Alltag habe, vielleicht auch Trost und Stabilität". Klöckner sagte, sie selbst nehme an Ostern über die ganzen Tage an Gottesdiensten teil. "Für mich spielt der Glaube eine wichtige und halt gebende Rolle. Mich hat immer der Leitspruch meines Vaters getragen: `Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand`."


