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Ökostrom; Trends, aktuell

Aktuelle Trends und Fakten rund um den Ökostrom

14.03.2014 - 09:54:25

Ökostrom-Förderung soll sinken Nach seinem Amtsantritt als Wirtschaftsminister und Vizekanzler hat Sigmar Gabriel mittlerweile die ersten Punkte einer neuen Reform herausgearbeitet.

  • Die Zusammensetzung der EEG-Umlage 2014 - Foto: Commons.wikimedia.org © Philipp Hertzog (CC BY-SA 3.0)

    Commons.wikimedia.org © Philipp Hertzog (CC BY-SA 3.0)

  • Viele Windparks integrieren Bürger direkt - Foto: Commons.wikimedia.org © Andol (CC BY-SA 3.0)

    Commons.wikimedia.org © Andol (CC BY-SA 3.0)

  • Die Zusammensetzung der EEG-Umlage 2014 - Foto: Commons.wikimedia.org © Philipp Hertzog (CC BY-SA 3.0)

    Commons.wikimedia.org © Philipp Hertzog (CC BY-SA 3.0)

  • Viele Windparks integrieren Bürger direkt - Foto: Commons.wikimedia.org © Andol (CC BY-SA 3.0)

    Commons.wikimedia.org © Andol (CC BY-SA 3.0)

Die Zusammensetzung der EEG-Umlage 2014 - Foto: Commons.wikimedia.org © Philipp Hertzog (CC BY-SA 3.0)Viele Windparks integrieren Bürger direkt - Foto: Commons.wikimedia.org © Andol (CC BY-SA 3.0)Die Zusammensetzung der EEG-Umlage 2014 - Foto: Commons.wikimedia.org © Philipp Hertzog (CC BY-SA 3.0)Viele Windparks integrieren Bürger direkt - Foto: Commons.wikimedia.org © Andol (CC BY-SA 3.0)

Diese dreht sich insbesondere um das vielfach diskutierte Thema „Energiewende“ und beschäftigt sich diesbezüglich vor allem mit den künftigen Förderkosten. Diese sollen demnach bei neuen Ökostromanlagen deutlich reduziert werden und ab dem Jahr 2015 von etwa 17 Cent pro Kilowattstunde auf nur noch 12 Cent gesenkt werden – dabei gilt die Reform sowohl für Windräder als auch für Biogas- und Solaranlagen. Verbraucher, die bereits eine Zusage zur bisherigen Förderung erhalten haben, sind von der Kürzung jedoch nicht betroffen, denn alle bereits angeschlossenen Ökoenergie-Anlagen können mit einer Vergütung für die nächsten 20 Jahre rechnen, ohne von der Reform betroffen zu sein. Erste Reaktionen auf die kommende Reform waren durchaus positiv, so sprach Thomas Bareiß, Koordinator für Energiepolitik bei der CDU, ebenfalls von dringend notwendigen Reformen und auch die Verbraucherzentrale äußerte sich wohlwollend.

Der Wechsel zum Ökostrom und was es dabei zu beachten gilt

Aufgrund der mittlerweile großen Auswahl werden Wechselwillige mit einer schieren Flut an Tarifen und Angeboten konfrontiert. Beachtet werden sollte bei einem Wechsel in jedem Fall ein entsprechendes Zertifikat des Anbieters. Hierbei sollte jedoch auch der sogenannte Etikettenschwindel beachtet werden. Dabei handelt es sich um eine beliebte Strategie der Energieversorger, bei denen einerseits lukrativer Strom in Form von Wasserkraft vermarktet wird, während anderswo Atom- oder Kohlekraftwerke betrieben werden. Besser ist in diesem Fall der Wechsel zu einem reinen Stromanbieter, denn diese investieren in erneuerbare Energien und wirken sich mit ihren Tarifen direkt auf den Umweltnutzen aus, da der klassische Strom mehr und mehr vom Markt verdrängt wird. Sicherlich ist der umfassende Vergleich von Tarifen und Angeboten, wie er beispielsweise auf Portalen wie PREISVERGLEICH.de geboten wird, aber dennoch eine sinnvolle Maßnahme, denn die schnelllebige Branche macht immer wieder mit wechselnden Tarifen, besonderen Willkommensgeschenken oder anderen Aktionen auf sich aufmerksam.

Neue Geschäftsmodelle in der Ökostrom-Industrie

Aufgrund der anhaltenden Diskussion um den Ökostrom und der immer weiter steigenden Relevanz erneuerbarer Energien haben mittlerweile zahlreiche Energieversorger Ökostrom in ihr Angebot integriert. Ebenso haben sich auch einige kleinere Anbieter etabliert, die ausschließlich Ökostrom anbieten – während letztere zum Teil über durchaus hohe Kundenzahlen verfügen, so sind selbige bei den großen Anbietern noch verhältnismäßig gering. Damit sich sowohl die großen als auch die kleinen Versorgern erfolgreich am Markt behaupten können, werden künftig neue und innovative Vertriebsstrategien immer wichtiger, denn die vor einiger Zeit noch so hohe Wechselbereitschaft auf den Ökostrom (bedingt durch Ereignisse wie Fukushima) hat vieles von ihrer Dynamik verloren, sodass neue Anreize geschaffen werden müssen. Unter anderem zählt dazu auch die Standardisierung des Ökostroms durch Werkzeuge wie das Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes, um so eine vertrauensvolle und sichere Marke zu etablieren. Andererseits sollen künftig aber auch Kooperationen und Beteiligungen für erhöhte Wechselbereitschaft sorgen:

·         Energiegenossenschaften

Der Zweck einer Energiegenossenschaft besteht darin, dass Bürger und Bürgerinnen sich zusammenschließen, um vor Ort bestimmte Energieprojekte zu fördern. So wird nicht nur die Energiewende und der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert, sondern auch eine Wertschöpfung direkt vor Ort geschaffen. Die Mitglieder sind Mitbesitzer der Energieanlagen, beteiligen sich an der Geldanlage und können von attraktiven Renditen profitieren.

 

Viele Windparks integrieren Bürger direkt
Viele Windparks integrieren Bürger direkt
Quelle: Commons.wikimedia.org © Andol (CC BY-SA 3.0)

 

·         Bürgerwindparks

Auch bei einem sogenannten Bürgerwindpark handelt es sich um ein Projekt, welches die Bürger direkt integriert. Dabei stehen spezifische technische Projekte im Fokus, um schließlich einen Windpark zu realisieren. Ein wichtiger Punkt des Konzepts ist die Akzeptanzsteigerung der Projekte, die für gewöhnlich stark in das Landschaftsbild eingreifen. Andererseits jedoch bieten die Windparks einen positiven finanziellen Ausgleich sowie ein größeres Mitspracherecht. Auch die kommunale Wertschöpfung kann auf diese Weise gesteigert werden, da viele Kommunen wirtschaftlich mit erneuerbaren Energien hantieren.

 

·         Bioenergiedörfer

Als sogenanntes Bioenergiedorf wird ein Dorf bezeichnet, welches seinen Wärme- und Strombedarf zu großen Teilen über die regionale Nutzung von Biomasse deckt. Zwar sind dabei keine exakten und klaren Vorgaben gegeben, jedoch stützt sich das Prinzip auf einige grundsätzliche Richtlinien. Dazu zählt beispielsweise, dass die Biomasse nicht von gentechnisch veränderten Pflanzen oder aus Maismonokulturen stammt, zudem sind über 50% der Anlagen im Besitz von Landwirten oder Wärmeabnehmern. Um die Wärme herzustellen, wird im Idealfall eine Kraft-Wärme-Kopplung genutzt, wobei mindestens die Hälfte der benötigten Wärme für das Dorf bereitgestellt wird. In Bezug auf den Strom wird mindestens so viel erzeugt, wie vom Dorf benötigt wird. Der Sinn eines Bioenergiedorfs liegt einerseits in der Stärkung der regionalen Wirtschaft und unterstützt andererseits den Klimaschutz.

 

Kunden werden anspruchsvoller

Als Herausforderung für die klassischen Energieversorger stellen sich mehr und mehr auch die Kunden heraus, denn die Kundengruppe der Ökostromnutzer gehört nicht selten auch zu den sogenannten „Prosumers“, also Konsumenten, die einen gewissen Anteil ihres Stroms bereits selbst produzieren. Zudem erwarten viele Kunden eine hohe Transparenz bezüglich der Kosten und der Gewinnung des Stroms. Für den besseren Austausch zwischen Kunden und Versorgern bieten sich auch in diesem Fall neue, spannende Beteiligungsformen und Kooperationen an. Ebenso sind traditionelle Vertriebsmittel wie die klassischen Flyer oder Prospekte vor diesem Hintergrund nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Internetpräsenzen hingegen können viele Verbraucher überzeugen, aber auch Instrumente aus dem Bereich Social Media treten in den Fokus. Denn der offensichtliche Vorteil von Facebook und Co. ist nicht nur der Konsum des bereitgestellten Inhalts, sondern auch die direkte Interaktion in Form einer Reaktion oder des Bereitstellens eigener Inhalte. Im Jahr 2013 nutzten allerdings lediglich etwa ein Viertel der Stromversorger die Möglichkeiten des Social Media Marketings, so eine Studie des unabhängigen Trend- und Marktforschungsinstituts „trend:research“.

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