Kriminalität, Polizei

Südhessen: Verkehrsunfallstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Südhessen/ Rückgang der tödlich Verletzten-weiterhin niedriger Stand an Schwerverletzten - Verkehrsunfallfluchten nehmen zu

18.05.2026 - 10:07:19 | presseportal.de

Südhessen - Einem langjährigen Trend folgend stieg die Zahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle in Südhessen im Jahr 2025 um 2,21 Prozent auf 25.076 Unfälle. Nach historischem Tiefststand schwerverletzter Personen im Vorjahr, stieg dieser Wert leicht auf 502 (+13 Personen) an und bleibt damit auf historisch niedrigem Niveau.

POL-DA: Südhessen: Verkehrsunfallstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Südhessen/Rückgang der tödlich Verletzten-weiterhin niedriger Stand an Schwerverletzten - Verkehrsunfallfluchten nehmen zu - Foto: presseportal.de
POL-DA: Südhessen: Verkehrsunfallstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Südhessen/Rückgang der tödlich Verletzten-weiterhin niedriger Stand an Schwerverletzten - Verkehrsunfallfluchten nehmen zu - Foto: presseportal.de

Besonders hervorzuheben ist der deutliche Rückgang der im Straßenverkehr tödlich Verunglückten (-13,89 Prozent) auf 31 Personen. Obwohl Personenkraftwagen das mit Abstand am häufigsten genutzte Verkehrsmittel darstellen, verunglückten in dieser Gruppe nur fünf Personen tödlich. Sieben Fußgängerinnen und Fußgänger sowie fünf Fahrrad- oder Pedelecfahrende verloren im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall ihr Leben.

Mit zwölf getöteten Personen ist die Gruppe der motorisierten Zweiradfahrenden am stärksten vertreten. Hierunter fallen neun Motorradfahrende mit Krafträdern über 125 ccm, zwei Mofas (bis 25 km/h) sowie der erste in Südhessen tödlich verunglückte E-Scooterfahrer.

In Hessen und besonders im Polizeipräsidium Südhessen werden seit Jahren intensive präventive und repressive Maßnahmen in Bezug auf Motorradfahrende im Rahmen des "Bike-Konzepts" durchgeführt. Diese werden auch in der kommenden Motorradsaison fortgesetzt, um die Anzahl tödlich verunfallter Motorradfahrender weiter zu senken. In Bezug auf schwerverletzte Motorradfahrende konnte der niedrigste Wert seit Einführung des "Bike-Konzepts" im Jahr 2016 erreicht werden.

"Die niedrige Zahl schwerverletzter Personen sowie der Rückgang der im Straßenverkehr Getöteten ist auch das Ergebnis langjähriger und konstanter Verkehrssicherheitsarbeit", so Polizeipräsident Christian Vögele.

Die Polizei verfolgt mit unterschiedlichen Präventionsmaßnahmen das Ziel, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu steigern. Teil des genannten "Bike-Konzepts" sind mehrere Biker-Safety-Touren, bei welchen unfallträchtige Strecken gemeinsam abgefahren, Gefahrenbereiche besprochen und Tipps für sicheres Motorradfahren von den Kraftradfahrern der Polizei gegeben werden. Bei dem Konzept "Crash-Kurs" werden Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen und weiterführenden Schulen für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert. Bei den Aktionen "MAXimal Mobil" können ältere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer einen Parcours mit dem Pedelec oder dem Rollator absolvieren, Fragen stellen und werden darüber aufgeklärt, wie sie auch im hohen Alter sicher mobil bleiben können.

Bei jedem vierten der polizeilich erfassten Verkehrsunfälle in Südhessen handelte es sich um eine Verkehrsunfallflucht (27,9 Prozent). In 317 Fällen entfernte sich eine Person unerlaubt von einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Verkehrsunfallflucht stellt einen Straftatbestand dar und trägt zur Reduzierung des allgemeinen Sicherheitsgefühls bei. Zudem werden die Geschädigten nicht nur finanziell beeinträchtigt.

Die Polizei ist bei der Aufklärung von Verkehrsunfallfluchten auch auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen und nimmt jederzeit Hinweise entgegen.

Polizeipräsident Christian Vögele appelliert in diesem Zusammenhang: "Verkehrsunfallflucht ist kein Bagatelldelikt. Jede Unfallflucht reduziert das allgemeine Sicherheitsgefühl und beeinträchtigt die Geschädigten in vielfacher Weise. Sollten Sie Zeuge eines Verkehrsunfalls werden oder selbst in einen solchen verwickelt sein, bleiben Sie vor Ort und rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei"

"Lassen Sie uns gemeinsam durch rücksichtsvolles und verantwortungsbewusstes Handeln im Straßenverkehr zur Verkehrssicherheit für Alle beitragen", so der Polizeipräsident abschließend.

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Die Auswertungen für die einzelnen Landkreise finden sie im Internet unter:

https://www.polizei.hessen.de/Themen-A-Z/statistik

Auswertungen für einzelne Kommunen können bei den örtlich zuständigen Verkehrssachbearbeiterinnen und Verkehrssachbearbeitern angefragt werden. Diese stehen auch für Rückfragen zur Verfügung:

Bereich des Polizeipräsidiums Südhessen

POK'in Josefine Laumann

Abteilung Einsatz Tel.: 06151/969-40131

Bereich der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg

POK Moritz Frey

Verkehrssachbearbeiter der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg Tel.: 06151/969-41031

Bereich des Landkreises Bergstraße

PHK Garry Krug

Verkehrssachbearbeiter der Polizeidirektion Bergstraße Tel.: 06252/706-113

Bereich des Landkreises Groß-Gerau

PHK'in Sabine Siebel

Verkehrssachbearbeiterin der Polizeidirektion Groß-Gerau Tel.: 06142/696-130

Bereich des Odenwaldkreises

PHK Christian Becker

Verkehrssachbearbeiter der Polizeidirektion Odenwald Tel.: 06062/953-303

Bereich der Bundesautobahnen in Südhessen

PHK Patrick Gruber

Verkehrssachbearbeiter der Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste Tel.: 06151/8756-413

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südhessen
Pressestelle
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Bernd Hochstädter
Telefon: 06151 / 969 - 13110
Mobil: 0172 / 309 7857
https://www.polizei.hessen.de/
Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit):
Telefon: 06151 / 969 - 13500
E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de

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