Kriminalität, Polizei

LKA-BW: Neuer Höchststand an deutsch-französischem Informationsaustausch bei Polizei und Zoll

08.01.2026 - 13:00:24

Stuttgart - Im Jahr 2025 sind insgesamt 23.327 Anfragen im Gemeinsamen Zentrum der deutsch-französischen Polizei- und Zollzusammenarbeit (GZ) Kehl bearbeitet worden. Dies ist Rekord in der Geschichte des 1999 gegründeten Kooperationszentrum. Im Vergleich zum vergangenen Jahr mit 21.308 Anfragen bedeutet dies ein Zuwachs von nahezu 10 %.

Das GZ Kehl als Daten- und Informationsdrehscheibe hat in der deutsch-französischen Zusammenarbeit eine besonders zentrale Stellung inne. Sechs französische und deutsche Behörden arbeiten dort mit etwa 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertrauensvoll miteinander: Police Nationale, Gendarmerie Nationale, Douane (französischer Zoll) sowie Bundespolizei, Zoll und Landespolizei Baden-Württemberg.

Der Erkenntnisaustausch betrifft sehr unterschiedliche Themen: Bei Verkehrs- und Handelskontrollen, Großveranstaltungen, Demonstrationen, den intensivierten Grenzkontrollen oder grenzüberschreitenden Ermittlungsverfahren können deutsch-französische Polizei- und Zolleinheiten beim GZ Kehl anfragen und erhalten präzise Informationen. So konnte beispielsweise für vermisste Personen in Notlagen durch den schnellen Informationsfluss Hilfe und Rettung organisiert werden. Weiterhin wurden im vergangenen Jahr gestohlene Autos oder Wohnmobile über das GZ Kehl in beiden Staaten geortet und sichergestellt. Auch bei Fahndungen unterstützt das Gemeinsame Zentrum hocheffizient die Suche und die Festnahme flüchtender Täter.

Die hohe Anzahl an Anfragen bezeugt den verstärkten Bedarf an grenzüberschreitenden Informationsaustausch und ist Beleg für die Vitalität der deutsch-französischen Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden im Grenzgebiet.

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