Mutmaßlich mit Waffe gedroht: Zeugensuche!; Betrüger brachten Rentnerin um ihr Erspartes: Zeugen gesucht!; Streit uferte aus: Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und mehr
24.06.2026 - 12:41:01 | presseportal.de
(fg) Am vergangenen Mittwoch (17. Juni 2026) fand in der Zeit von 14 Uhr und 17 Uhr auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule im Leonhard-Eißnert-Park eine Präventionsveranstaltung rund um "Rikscha, Fahrrad, Pedelec und E-Bike" statt. Die Maßnahme wurde in Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Offenbach e. V. durchgeführt. Im Vordergrund stand die Handlungssicherheit in rechtlicher sowie praktischer Hinsicht bei der Benutzung einer Rikscha im öffentlichen Verkehrsraum.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Teilnehmenden zunächst im theoretischen Teil über die rechtliche Einordnung von Fahrrädern, Pedelecs und E-Bikes informiert.
Eine Präsentation vermittelte zudem einen Überblick über aktuelle gesetzliche Vorschriften und Neuerungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung sowie der Straßenverkehrs-Ordnung in Bezug auf diese Fortbewegungsmittel. Ergänzend wurden Inhalte zur Unfallprävention thematisiert.
Im Anschluss daran erhielten die Teilnehmenden im praktischen Teil auf dem Übungsplatz konkrete Fahrtipps sowie die Möglichkeit, in einem Geschicklichkeitsparcours ihre Fähigkeiten zu erproben und zu verbessern. Dabei wurde insbesondere aufgezeigt, an welchen Stellen noch Optimierungsbedarf im sicheren Umgang mit einer Rikscha besteht. Die Übungsstationen wurden mehrfach durchfahren, um die Fahrsicherheit nachhaltig zu erhöhen.
Die Präventionsmaßnahme wurde von allen Beteiligten äußerst positiv bewertet. Weitere Informationen zur Thematik Rikscha-Nutzung in Offenbach gibt es unter nachfolgendem Link: https://fzof.de/unsere-projekte/rikscha-fuer-offenbach/
Hinweis: Dieser Meldung ist ein Bild beigefügt (Quelle: PP Südosthessen).
2. Verdacht der sexuellen Belästigung in Schwimmbad: Ermittlungen gegen 25-Jährigen - Dietzenbach
(lei) Nach einem Vorfall am Sonntagnachmittag in einem Schwimmbad an der Offenthaler Straße ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung gegen einen 25 Jahre alten Mann.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich der Vorfall gegen 17.30 Uhr im Bereich des Schwimmbeckens ereignet haben. Zeugenangaben zufolge soll es dabei zu einer unangemessenen körperlichen Annäherung zum Nachteil einer Jugendlichen gekommen sein, die daraufhin das Badepersonal informierte.
Die alarmierten Polizeibeamten trafen den 25-Jährigen noch vor Ort an und nahmen ihn vorläufig fest. Anschließend wurde er zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen vorübergehend auf die Polizeiwache gebracht, ehe er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern derzeit an. Die Kriminalpolizei bittet weitere Badegäste, die das Geschehen beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 zu melden.
3. Mutmaßlich mit Waffe gedroht: Zeugensuche! - Dietzenbach
(fg) In der Justus-von-Liebig-Straße (einstellige Hausnummern) kam es am Dienstagabend zu einer lautstarken Auseinandersetzung. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung und sucht einen etwa 25 Jahre alten, schwarzhaarigen Mann. Der Gesuchte trug eine lange sowie schwarze Hose, ein kurzärmliges T-Shirt und schwarz-weiße Schuhe. Im Rahmen der Auseinandersetzung auf dem dortigen Gehweg habe der Unbekannte eine Waffe hervorgeholt und diese drohend in Richtung eines 50-Jährigen aus Dietzenbach gehalten. Anschließend machte sich der Täter davon. Zeugen, die am Abend, gegen 20.45 Uhr, Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei.
4. Betrüger brachten Rentnerin um ihr Erspartes: Zeugen gesucht! - Mühlheim am Main
(cb) Betrüger brachten eine Rentnerin am Dienstag um ihr über Jahre Erspartes, in der Summe um mehrere zehntausend Euro. Das Telefon der Mühlheimerin klingelte gegen 15 Uhr. Am anderen Ende gab sich eine Frau als Polizeibeamtin aus. Sie tischte der Seniorin die Geschichte auf, dass man mehrere Täter geschnappt hätte, welche sämtliche Details der Angerufenen kennen würden. Im weiteren Verlauf des Telefonates wollte die Betrügerin wissen, welche Wertgegenstände die Dame bei sich zu Hause verwahrt. Als die Rentnerin dann antwortete, dass sie einiges an erspartem Geld zu Hause aufbewahre, entgegnete die vermeintliche Polizistin, dass eine Kollegin vorbeikommen würde, um die Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen. Kurze Zeit später klingelte es schließlich an der Wohnungstür der 80-Jährigen. Eine etwa 40 Jahre alte Frau von kräftiger Statur sagte, sie wäre ebenfalls Polizistin und müsste etwas abholen. Daraufhin übergab die Seniorin ihr Erspartes an die Frau, die zwischen 1,55 Meter und 1,65 Meter groß war und dunkle, halblange, leicht lockige Haare hatte. Die Betrügerin flüchtete anschließend schnellen Schrittes über die Breslauer Straße in unbekannte Richtung. Die Seniorin wurde währenddessen am Telefon durch die Anruferin gehalten und beschwichtigt. Die Beamten des Fachkommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten unter der Kripo-Hotline (069 8098-1234) um Zeugenhinweise zu der Abholerin.
APPELL: ÜBERGEBEN SIE KEINE WERTSACHEN AN FREMDE
Richtig zu reagieren ist angesichts des perfiden Vorgehens der Täter nicht immer leicht. Die Betrüger sind für gewöhnlich sehr versiert in der Gesprächsführung und versetzen die Angerufenen mit zum Teil auch schockierenden Nachrichten gezielt unter Druck, um ihr Vertrauen zu erschleichen und sie letztlich zur Übergabe von Geld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen zu bewegen. Insbesondere werden bei der Legende "Falsche Polizeibeamte" oftmals auch irreführende Hintergrundgeräusche wie Polizeifunk oder Sirenen eingespielt, um die Situation echt wirken zu lassen. Durch künstliche Intelligenz sind sie mittlerweile auch in der Lage Stimmen von Angehörigen zu imitieren, was das Ganze erst recht arglistig werden lässt. Die Polizei gibt daher nochmals folgende Tipps, wie sie sich vor solchen Betrügereien schützen können:
5. Streit uferte aus: Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung - Rodgau
(fg) In Weiskirchen uferte ein Streit am Dienstagabend, kurz nach 21 Uhr, in der Schillerstraße im Bereich einer dortigen Bushaltestelle in eine handfeste Auseinandersetzung aus. Gegen einen 36-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Sein Kontrahent aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg erlitt diverse Prellungen im Bereich der Beine und seines Gesichts; zudem wies er oberflächliche Schnittverletzungen auf. Er wurde vor Ort in einem Rettungswagen behandelt. Der Verdächtige, der sich leicht an der Hand verletzte, erstatte ebenfalls eine Strafanzeige. Er gibt an, ebenfalls geschlagen worden zu sein. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und bittet diese, sich unter der Rufnummer 06104 6908-0 auf der Wache der Polizeistation in Heusenstamm zu melden.
6. Präventionsabend in Rödermark: Schutz vor Anfeindungen und digitalen Gefahren im Fokus - Rödermark
(cb) Beleidigungen, Bedrohungen und persönliche Angriffe auf Personen des öffentlichen Lebens nehmen bundesweit spürbar zu. Längst sind davon nicht mehr nur Politikerinnen und Politiker auf Landes- oder Bundesebene betroffen, sondern auch kommunale Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger sehen sich zunehmend Anfeindungen ausgesetzt - sowohl im direkten persönlichen Umfeld als auch in sozialen Netzwerken.
Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Stadt Rödermark gemeinsam mit dem Stabsbereich E4-Prävention des Polizeipräsidiums Südosthessen am 10. Juni einen informativen Präventionsabend in der Mehrzweckhalle in Urberach. Ziel dieser Veranstaltung war es, Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger, kommunale Beschäftigte sowie weitere Personen des öffentlichen Lebens für bestehende Risiken zu sensibilisieren und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Erster Kriminalhauptkommissar Marc Sachs, Leiter des Stabsbereichs E4, eröffnete die Veranstaltung. In seinem Vortrag vermittelte er praxisnahe Empfehlungen zum Umgang mit Bedrohungen und Angriffen. Er nutzte konkrete Beispiele um aufzuzeigen, wie ein wirksames Gefahrenbewusstsein entwickelt werden kann. Auch wies er in seinem Referat auf die Risiken hin, welche insbesondere mit der Veröffentlichung persönlicher Informationen in sozialen Medien verbunden sind. Gleichzeitig appellierte er an die Teilnehmenden, strafbare Handlungen konsequent zur Anzeige zu bringen.
Im weiteren Verlauf des Abends informierte Polizeihauptkommissar David Jesse, Sachbereichsleiter im Stabsbereich E4 und verantwortlich für den Bereich Cybercrime-Prävention, über aktuelle Gefahren im digitalen Raum. Er legte hierbei einen besonderen Schwerpunkt auf die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz und die damit verbundenen Herausforderungen. Er erklärte, wie moderne Technologien zur Erstellung und Verbreitung manipulierter Inhalte eingesetzt werden können und gab wertvolle Hinweise zur Erkennung entsprechender Risiken sowie zu wirksamen Schutzmaßnahmen.
Neben der Vermittlung fachlicher Inhalte bot die Veranstaltung ausreichend Gelegenheit für Fragen und den persönlichen Austausch. Das große Interesse und die rege Beteiligung der Anwesenden unterstrichen die hohe Aktualität der behandelten Themen und den wachsenden Bedarf an präventiven Informationsangeboten.
Die kostenfreien Vorträge des Stabsbereichs Prävention leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Präventionsarbeit und zur Förderung eines sicheren Umgangs mit aktuellen gesellschaftlichen sowie den digitalen Herausforderungen.
Interessierte Institutionen und Organisationen können sich für weitere Informationen an den Stabsbereich E4 (Prävention) wenden: praevention.ppsoh@polizei.hessen.de.
Offenbach, 24.06.2026, Pressestelle, Thomas Leipold
Rückfragen bitte an:
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63071 Offenbach am Main
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Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806
Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109
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