Veranstaltung, Kriminalität

#sicherimDienst: Gewaltschutz im öffentlichen Dienst / Vernetzung und neue Impulse beim Netzwerktreffen von #sicherimDienst

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 15:14 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Düsseldorf, Münster - Düsseldorf, 5. November 2026 - Über 100 Beschäftigte und Verantwortliche aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Dienstes kamen am Mittwoch (4. November 2026) zur Tagung des Präventionsnetzwerks #sicherimDienst in der Bezirksregierung Düsseldorf zusammen. Im Mittelpunkt standen die behördenübergreifende Vernetzung, neue Perspektiven und praktische Ansätze für einen besseren Schutz vor Gewalt im öffentlichen Dienst.
#sicherimDienst: Gewaltschutz im öffentlichen Dienst / Vernetzung und neue Impulse beim Netzwerktreffen von #sicherimDienst - Bild: presseportal.de

Ob in Behörden, Schulen, Krankenhäusern oder anderen öffentlichen Einrichtungen: Gewalt und Bedrohungen stellen Beschäftigte und Verantwortliche vor schwierige Aufgaben. Umso wichtiger ist es, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam wirksame Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Regierungspräsident Thomas Schürmann begrüßte die Teilnehmenden in seiner Rolle als Botschafter von #sicherimDienst und führte in die Veranstaltung ein.

"Wer im öffentlichen Dienst Verantwortung für andere übernimmt, muss sich darauf verlassen können, selbst geschützt zu sein. Gewalt und Bedrohungen dürfen niemals zum Berufsalltag gehören. Deshalb ist es wichtig, dass wir Erfahrungen austauschen, voneinander lernen und gemeinsam daran arbeiten, unsere Beschäftigten besser zu schützen. #sicherimDienst bringt dafür Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen. Denn wirksamer Gewaltschutz ist unsere gemeinsame Aufgabe", betont Regierungspräsident Thomas Schürmann.

Neben fachlichen Impulsen zu Bedrohungsmanagement und organisationsübergreifender Zusammenarbeit standen praxisorientierte Workshops im Mittelpunkt. Dabei ging es unter anderem um Kommunikation, den Umgang mit Krisensituationen, Nachsorge und die Rolle von Führungskräften beim Gewaltschutz. Besonders wertvoll war dabei der Blick über den eigenen Arbeitsbereich hinaus: Viele Fragestellungen ähneln sich, auch wenn sich die Rahmenbedingungen unterscheiden.

Ein weiterer Schwerpunkt war die "Sichere Stunde", die auch im Livestream verfolgt werden konnte. Unter dem Titel "Wenn Situationen herausfordernd werden - erkennen, einordnen, handeln" diskutierten Fachleute aus Verwaltung, Polizei und Gesundheitswesen darüber, wie schwierige Situationen besser verstanden, frühzeitig erkannt und sicher bewältigt werden können. Dabei ging es unter anderem um den Umgang mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen.

Wie wichtig die Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg ist, unterstreicht auch Andre Niewöhner, Netzwerkkoordinator von #sicherimDienst: "Genau davon lebt unser Netzwerk. Ähnliche Situationen begegnen uns in ganz unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Umso wichtiger ist es, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen zu finden."

Das Netzwerktreffen machte einmal mehr deutlich: Wirksamer Gewaltschutz lebt von Vernetzung, gegenseitiger Unterstützung und Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Rückfragen bitte an:

Präventionsnetzwerk #sicherimDienst
Telefon: 0251 275 1125
E-Mail: kontakt@sicherimdienst.nrw
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