FW-ROW: Hochwasser- und Brandeinsätze in Rotenburg (Wümme)
27.12.2023 - 22:29:30Währenddessen entwickelte sich in Rotenburg eine neue große Einsatzlage. Eine Baumschule in der Knickchaussee meldete, dass große Teile der Anzuchthäuser und Felder mit Setzlingen unter Wasser standen und das dadurch großer Schaden entstehen könne. Umgehend wurden weitere Einsatzkräfte aus Mulmshorn und Borchel hinzualarmiert, die mithilfe von Pumpen begannen, dass Wasser von den Felder abzupumpen.
Parallel zu diesen Einsatzstellen kamen immer wieder kleinere Hilfeleistungseinsätze im Rotenburger Stadtgebiet, die teilweise von umliegenden Feuerwehren abgearbeitet wurden, hinzu.
Um 17:15 Uhr kam eine weitere Einsatzstelle hinzu. In der Bremer Straße wurde ein brennender Wohnwagen gemeldet. Ersteintreffende Einsatzkräfte fanden auf einem dicht bewachsenen Grundstück einen brennenden Bauwagen vor. Der Zugang dazu war anfangs allerdings erschwert, sodass erst einmal Bäume gefällt werden mussten, um wirksame Löscharbeiten auszuführen. Mit einem C-Strahlrohr wurde das Feuer dann von der Feuerwehr Bötersen gelöscht. Nach knapp 45 Minuten war das Feuer aus und der Einsatz konnte beendet werden.
In der Zwischenzeit hatte sich die Lage in der Knickchaussee dahingehend verändert, dass zur Unterstützung bzw. zur Ablösung der Rotenburger Einsatzkräfte das THW Rotenburg zur Ausleuchtung und die Kreisfeuerwehrbereitschaft Mitte alarmiert wurden. Der Wassertransportzug kam einige Zeit später an der Einsatzstelle an und übernahm diese, sodass die Feuerwehr aus Rotenburg wieder einrücken konnte. Das DRK versorgte die Einsatzkräfte vor Ort mit Verpflegung.
An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön an alle Feuerwehren und das THW, die uns seit Tagen tatkräftig unterstützen und das DRK für die Organisation der Verpflegung seit Heiligabend.
Seit dem 22.12. sind mittlerweile rund 150 Einsätze im Rotenburger Stadtgebiet abgearbeitet worden. Bis zu diesem Zeitpunkt waren es rund 300 Einsätze.
Angaben zur Schadenhöhe und Schadenursache können von Seiten der Feuerwehr nicht gemacht werden.
Rückfragen bitte an:
Stadtpressesprecher Freiwillige Feuerwehr Rotenburg (Wümme)
Philipp Lins
Natascha Carstensen
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