HZA-R: Zoll deckt Schwarzarbeit bei Kurierdienst in Amberg auf - Unternehmer wegen Schwarzarbeit zu 12.000 Euro Geldstrafe verurteilt
13.05.2026 - 08:31:23 | presseportal.de
Nach einem telefonischen Hinweis überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg zunächst die vorliegenden Informationen. Nachdem sich der Verdacht bestätigt hatte, wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellten die Beschäftigten des Zolls fest, dass Arbeitnehmer teilweise gar nicht oder mit zu niedrigen Löhnen bei der Sozialversicherung angemeldet worden waren.
In mehreren Fällen deklarierte der Unternehmer Teile des Arbeitslohns als angeblich steuerfreie Reisekosten, ohne entsprechende Nachweise vorlegen zu können. Teilweise wurden Sozialversicherungsbeiträge trotz offizieller Anmeldung der Beschäftigten nicht bezahlt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 32.000 Euro. Das Amtsgericht Regensburg verhängte gegen den Unternehmer eine Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu je 40 Euro. Neben der Geldstrafe muss der Verurteilte auch für den entstandenen Schaden aufkommen sowie die Kosten des Verfahrens tragen.
"Schwarzarbeit schadet der Allgemeinheit, benachteiligt ehrliche Unternehmen und trifft häufig auch die Arbeitnehmer selbst. Hinweise aus der Bevölkerung helfen dem Zoll dabei, solche Verstöße konsequent zu verfolgen", erklärt René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg.
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Nadine Striegel
Telefon: 0941 2086-1503
E-Mail: presse.hza-regensburg@zoll.bund.de
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