Kreis Recklinghausen/ Bottrop: Polizei gegen Messergewalt
04.11.2024 - 15:39:09 | presseportal.deDie landesweit steigenden Zahlen von mitgefĂŒhrten Messern und Messertaten im öffentlichen Raum sind besorgniserregend.
Meistens sind es junge MĂ€nner, die meinen, "zum Schutz" Messer bei sich tragen zu mĂŒssen, dadurch wird das Messer zum regelmĂ€Ăigen Begleiter. Kommt es zum Streit und zu Konflikten, wird das Messer gezĂŒckt und eingesetzt.
Studien und polizeiliche Erhebungen haben ergeben, dass sich Tatbegehende und Opfer mehrheitlich bekannt waren, die meisten Taten fallen in die Abend- und Nachtstunden. Etwa die HÀlfte der TatverdÀchtigen ist unter 21 Jahre alt. Rund 45 Prozent der TatverdÀchtigen haben keinen deutschen Pass.
Das PolizeiprĂ€sidium Recklinghausen hat Straftaten mit Messern schon lĂ€nger im Blick. So sind bereits verschiedene MaĂnahmen zur BekĂ€mpfung von Messergewalt getroffen worden. Mehrere individuelle Waffentrageverbote wurden erlassen, regelmĂ€Ăig wird in aktuellen Sachverhalten ein individuelles Waffenverbot geprĂŒft.
Auch die Sicherheit bei Veranstaltungen wurde bereits mehrfach durch eine "Strategische Fahndung" erhöht, zuletzt aktuell in Recklinghausen fĂŒr die Dauer von "Recklinghausen leuchtet". Die Strategische Fahndung macht es möglich, bei Veranstaltungen und in bestimmten Bereichen ohne konkreten Anlass Kontrollen durchzufĂŒhren, um fĂŒr eine gröĂtmögliche Sicherheit zu sorgen. In der regelmĂ€Ăigen PrĂŒfung ist auch die Einrichtung einer Waffenverbotszone. Weitere Informationen dazu: https://www.presseportal.de/print/5852076-print.html).
Aktionstage zur BekĂ€mpfung der Messergewalt (wie am 23.10.) sind durchgefĂŒhrt worden, um den Kontrolldruck hinsichtlich gefĂ€hrlicher GegenstĂ€nde und Messern hochzuhalten. Die ohnehin schon enge Netzwerkarbeit mit kommunalen Partnern wurde intensiviert, um Sicherheitskonzepte zu optimieren und den gegenseitigen Austausch zu gewĂ€hrleisten.
Mit der Verteilung der PrÀventionsplakate setzt die Polizei Recklinghausen einen weiteren Baustein des 10-Punkte-Plans zur BekÀmpfung der Messergewalt um.
"Ein Streit - ein Stich - ein zerstörtes Leben. Diese Folge muss durchbrochen werden." fasst PolizeiprÀsidentin Friederike Zurhausen zusammen. "Die Entscheidung muss sein: Besser ohne Messer!"
Um diese Botschaft zu verbreiten, sind Polizistinnen und Polizisten seit dem 04.11. mit Plakaten und Flyern unterwegs. Die Plakate werden an Polizeiwachen, an AuslÀnderÀmtern, an Schulen und an Unterbringungseinrichtungen verteilt. In verschiedenen Sprachen erfolgt der Appell: Besser ohne Messer!
"Wir möchten zum Umdenken anregen. Es braucht kein Messer in der Tasche, um sich auf unseren StraĂen sicher zu fĂŒhlen." stellt Friederike Zurhausen klar.
RĂŒckfragen fĂŒr Medienschaffende bitte an:
PolizeiprÀsidium Recklinghausen
Ramona Hörst
Telefon: 02361/55-1030
E-Mail: pressestelle.recklinghausen@polizei.nrw.de
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