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Unfall nach Verfolgungsfahrt mit der Polizei - 2611030

Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 11:57 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Mettmann - In der Nacht zu Samstag, 7. November 2026, entzog sich ein 20-jähriger Mann aus Hagen einer Polizeikontrolle in Mettmann und flüchtete. Im Bereich des S-Bahnhofs Neanderthal verunfallte der Audi RS 3. Es entstand ein hoher Sachschaden, der Fahrer blieb unverletzt.
POL-ME: Unfall nach Verfolgungsfahrt mit der Polizei - 2611030 - Bild: presseportal.de

Folgendes war nach ersten Erkenntnissen geschehen:

Gegen 0:30 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Audi RS 3 im Bereich der Straße Champagne auf, dessen Fahrer das Auto immer wieder stark beschleunigte und dann wieder abbremste. Die Einsatzkräfte versuchten das Fahrzeug anzuhalten und gaben verschiedene Anhaltesignale, die der Fahrer ignorierte und über die Eidamshauser Straße Richtung Südring flüchtete.

Er überfuhr im weiteren Verlauf den Kreisverkehr im Bereich Eidamshauser Straße/Südring, wodurch der Audi stark beschädigt wurde und mehrere Fahrzeugteile verlor. Dennoch setzte der Mann seine Flucht über die Eidamshauser Straße mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung des S-Bahnhofs Neanderthal fort.

In einer Linkskurve kurz hinter dem S-Bahnhof verunfallte der Audi auf dem Museumsweg an einem Felsen. Der Fahrer setzte seine Flucht unverletzt zu Fuß fort, konnte aber nach wenigen Metern von den Einsatzkräften eingeholt und festgenommen werden.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 20-jährigen Hagener mit deutscher, türkischer, kosovarischer und serbischer Staatsbürgerschaft. Er gab an, das Auto von einem Freund ohne dessen Einverständnis genommen zu haben. Zudem ist der 20-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Es entstand ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe.

Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein und brachte ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung zur Wache. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

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