HZA-MS: Zollkontrolle auf Bitten eines Arbeitgebers / Mann ohne Aufenthaltserlaubnis bei Krankenhausreinigung erwischt
25.06.2026 - 08:50:00 | presseportal.de
Da ein Unternehmen Zweifel an der Identität eines bei ihm Beschäftigten hatte, hatte es das Hauptzollamt Münster eingeschaltet. Die Zöllnerinnen und Zöllner der FKS suchten den Mann deshalb persönlich bei der Arbeit auf und fanden den Verdacht bestätigt. Ein 34-jähriger Mann afrikanischer Herkunft und ohne Aufenthaltserlaubnis hatte sich als 28-jähriger Niederländer ausgegeben und nutzte dessen Ausweispapiere, um so legal in Deutschland arbeiten zu können.
Die geschulten Zöllnerinnen und Zöllner erkannten diesen Betrug jedoch schnell. Konfrontiert mit der Wahrheit gab der Mann nicht nur den Betrug zu, sondern auch seine tatsächliche Identität preis und legte nach einem vom Zoll begleiteten Abstecher zu seiner Wohnadresse seine echten Papiere vor.
Der Zoll leitete gegen ihn eine Strafanzeige ein und gab den Fall an das zuständige Ausländeramt ab.
"In Münster nutzen zunehmend Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis echte Ausweisdokumente anderer Personen, um so einer Beschäftigung nachgehen zu können", sagt Theresa Dropmann, Leiterin der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Münster. "Arbeitgeberinnen und -geber sollten bei der Einstellung deshalb sehr genau überprüfen, ob die Person gegenüber wirklich diejenige auf den Fotos des Ausweises ist."
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