ZOLL-M: Zollfahndung deckt bundesweiten Handel mit Schmuggelzigaretten und illegalem Wasserpfeifentabak auf. Mutmaßlicher Rädelsführer in Untersuchungshaft.
20.02.2026 - 10:00:06 | presseportal.deDer im Verdacht stehende, mit Hauptwohnsitz in Kulmbach/Bayern gemeldete 23-jährige Hauptbeschuldigte konnte bereits am 08.02.2026 durch Beamte der Bundespolizei aufgrund einschlägig bestehenden Haftbefehls bei der Einreise aus Tschechien verhaftet werden. Der 23-jährige Syrer ist verdächtig, sich über einen längeren Zeitraum hinweg in großem Ausmaß unverzollte und unversteuerte Tabakwaren beschafft und an einen bundesweit etablierten Abnehmerkreis mit Gewinnerzielungsabsicht weiterverkauft zu haben. Bei der Tatausführung wirkte er in mehreren Fällen mit zwei weiteren Beschuldigten, einem 29-Jährigen aus Güstrow/Mecklenburg-Vorpommern sowie einem 30-Jährigen aus Happurg/Bayern, zusammen.
Seine Abnehmer hatte der 23-Jährige Hauptbeschuldigte vor allem in Chemnitz, Straubing und Hersbruck, wo ebenfalls umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden konnten. Als seine potentiellen Lieferanten traten im Verlauf der Ermittlungen unter anderem zwei 29 und 43 Jahre alte Syrer aus Aschaffenburg/Bayern und Essen/Nordrhein-Westfalen in Erscheinung.
Die Ermittlungen wegen Verdachts der Steuerhehlerei richten sich gegen insgesamt 16 männliche Beschuldigte im Alter von 23 bis 43 Jahren. Den seit Juli 2025 entstandenen Steuerschaden schätzt der Zoll auf mehr als 500.000 Euro.
Über 160 Kräfte der Zollfahndungsämter München, Dresden, Essen und Hamburg sowie der Hauptzollämter Landshut, Schweinfurt, Nürnberg und Köln waren im Einsatz. Schutz-, Tabak- und Bargeldspürhunde unterstützten die Durchsetzung der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof ergangenen richterlichen Maßnahmen.
Der Zoll geht konsequent gegen Steuerhinterziehung und den illegalen Handel mit Tabakwaren vor. Der Schmuggel von Zigaretten schädigt nicht nur den Staatshaushalt, sondern untergräbt auch den fairen Wettbewerb und stärkt kriminelle Strukturen.
Rückfragen bitte an:
Zollfahndungsamt München
Pressesprecher
Christian Schüttenkopf
Telefon: 089 99568 1710
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