Kriminalität, Polizei

LPD-EF: Polizei beteiligt sich am Aktionstag gegen Gewalt an Frauen

20.11.2025 - 10:00:12 | presseportal.de

Erfurt - Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November 2025 macht die Polizei Thüringen auf das Thema geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam und beteiligt sich an öffentlichen Aktionen. Geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen ist eine massive Menschenrechtsverletzung. Weltweit erlebt jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens physische oder sexualisierte Gewalt. In ganz Thüringen finden bereits Tage vor und nach dem 25. November Informationsstände und Aktionen statt, die von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten organisiert werden. Auch Polizeibeamte informieren dabei über Hilfsangebote und polizeiliche Unterstützung.

LPD-EF: Polizei beteiligt sich am Aktionstag gegen Gewalt an Frauen - Foto: presseportal.de
LPD-EF: Polizei beteiligt sich am Aktionstag gegen Gewalt an Frauen - Foto: presseportal.de

Pünktlich zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen starten die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und die Landesgleichstellungsbeauftragte in Thüringen zudem die jährliche Kampagne "handle-jetzt". Mit vielfältigen Aktionen in 30 Städten und Landkreisen soll so auf häusliche Gewalt aufmerksam gemacht und gegen diese vorgegangen werden.

Auch Polizeibeamte unterstützen die Kampagne. Beispielsweise beteiligt sich die Thüringer Polizei an Informationsveranstaltungen in Sonderhausen auf dem Marktplatz oder in Altenburg am großen Teich. Darüber hinaus begleiten Polizeibeamte im PAB Kinocenter Bad Salzungen eine Filmvorführung mit anschließender Gesprächsrunde durch das Präventionsnetzwerk "Gegen häusliche Gewalt".

Bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt geht die Thüringer Polizei konsequent vor. Der Schutz und die Unterstützung der Opfer haben dabei höchste Priorität. Bereits am Tatort klären Polizeibeamte über rechtliche Schritte auf und vermitteln erste Hilfe, etwa bei medizinischer Versorgung oder kurzfristiger Unterbringung. Bei komplexen Fällen arbeitet die Polizei eng mit externen Fachkräften zusammen, etwa den Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt oder anderen Hilfsnetzwerken.

Die Polizei Thüringen ruft Opfer und ihr Umfeld dazu auf, sich nicht zu verstecken. In akuten Notfällen wählen Sie den Polizeinotruf 110. Für alle weiteren Fragen stehen die örtlichen Polizeiinspektionen zur Verfügung.

Hier finden Sie Beratungs- und Hilfsangebote:

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" - bundesweite, kostenlose Hotline für Betroffene (Tel.: 116 016, rund um die Uhr, mehrsprachig).

Thüringer Frauenhäuser und Frauenschutzwohnungen - geschützte Unterkünfte für von Gewalt bedrohte Frauen und Kinder (https://justiz.thueringen.de/themen/opferhilfeundopferschutz/einrichtungen)

Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt (www.gleichstellungsbeauftragte-thueringen.de) - Beratungsstellen in allen Landesteilen für Betroffene (Frauen, Männer und Kinder) häuslicher Gewalt; Kontaktvermittlung zu weiteren Unterstützungsdiensten.

Projekt ORANGE (www.straffaelligenhilfe-thueringen.de) - Beratungs- und Trainingsprogramm für Männer, die Gewalt in Partnerschaften ausüben oder befürchten.

BekOM Thüringen (www.bekom-thueringen.de) - Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel (Betroffene, ehrenamtliche Helfer und Fachkräfte).

Jugendschutzdienste (www.jugendschutz-thueringen.de) - regionale Fachberatungsstellen für Kinder und Jugendliche, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt erlebt haben (u.a. Jugendsorgentelefon 0800 0080080).

Rückfragen bitte an:

Thüringer Polizei
Landespolizeidirektion Thüringen
Pressestelle
Telefon: 0361 57431 5020
E-Mail: pressestelle.lpd@polizei.thueringen.de

Landeseinsatzzentrale
Telefon: 0361 / 662 700 777
http://www.polizei.thueringen.de

Original-Content von: Landespolizeidirektion Thüringen übermittelt durch news aktuell

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