Kriminalität, Polizei

LKA-BW: Offensivansprachen im rechtsextremistischen Spektrum - Gruppierung Der Störtrupp

15.01.2026 - 14:00:16 | presseportal.de

Stuttgart - Mit einer gezielten und bewusst niederschwelligen Ansprache wurden am 13. Januar Personen, die der Gruppierung "Der Störtrupp" zuzurechnen sind, angesprochen.

LKA-BW: Offensivansprachen im rechtsextremistischen Spektrum - Gruppierung Der Störtrupp - Foto: presseportal.de
LKA-BW: Offensivansprachen im rechtsextremistischen Spektrum - Gruppierung "Der Störtrupp" - Foto: presseportal.de

"Der Störtrupp" ist eine nicht parteigebundene, vor allem aus jungen Menschen bestehende, Gruppierung in Deutschland, die unter anderem für Störaktionen sowie Demonstrationen gegen Veranstaltungen zum Christopher Street Day und die Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts bekannt ist.

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit seinem Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg (konex) unterstützte bei den zeitgleich durchgeführten Gefährderansprachen die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Polizeipräsidien Aalen, Freiburg, Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Mannheim, Pforzheim und Reutlingen. In den Ansprachen wurden den betroffenen Personen ganz offen und unverbindlich die professionelle und kompetente Begleitung bei der Distanzierung von rechtsextremistischen Bezügen angeboten.

Das konex ist Teil des Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrums Baden-Württemberg (SAT BW) beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Andreas Taube als Leiter des SAT BW weiß: "Die Ausstiegsberatung des konex ist ein wichtiger präventiver Baustein in unserer ganzheitlichen Strategie zur Bekämpfung aller extremistischen Erscheinungsformen. Wir reichen damit Personen aus dem extremistischen Spektrum die Hand und unterstützen auf dem Weg in ein Leben, in dem die Spielregeln der freiheitlich demokratischen Grundordnung wieder beachtet werden. Das ist aus meiner Sicht gelebte demokratische Kultur".

"Die Polizei hat nicht nur die Aufgabe, Straftaten zu ermitteln, sondern auch, diese zu verhüten. Wir sprechen Menschen, die sich extremistischen Strömungen angeschlossen und Straftaten begangen haben oder im Begriff stehen, sich strafbar zu machen, gezielt an. Wir bieten eine Perspektive für eine professionell begleitete Rückkehr in ein gesetzestreues Leben an. Damit beeinflussen wir nicht nur Lebenswege, sondern sorgen mit jedem sensibilisierenden und aufklärenden Gespräch für mehr Sicherheit aller Menschen und schützen unsere Demokratie" erläutert die Leiterin des konex Bettina Rommelfanger.

Getreu dem Slogan "Gemeinsam gegen Extremismus" ist dabei die Zusammenarbeit mit den regionalen Polizeipräsidien, deren Beschäftigte Land und Leute aus der täglichen Arbeit am besten kennen, Erfolgsfaktor der gezielten Offensivansprachen.

Das hierbei vermittelte Angebot des konex ist kostenfrei und wird ausschließlich auf freiwilliger Basis umgesetzt. Interdisziplinarität, Kooperation und eine optimale Zusammenarbeit an Schnittstellen, unter anderem mit zivilgesellschaftlichen Partnern aus dem Netzwerk des konex, ermöglichen maßgeschneiderte Lösungen für Klientinnen und Klienten.

Die Ausstiegsberatung des konex ist per E-Mail über das Postfach ausstiegsberatung@konex.bwl.de und von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr über eine Telefonhotline oder WhatsApp erreichbar.

Beratungstelefon: 0711 279 -4555

WhatsApp (erste Kontaktaufnahme): 01622530543

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Pressestelle
Alexandra Vischer
Telefon: 0711 / 5401 - 2044
E-Mail: pressestelle-lka@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Landeskriminalamt Baden-Württemberg übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5e8f9e

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | polizeimeldungen | 68488892 |

Weitere Meldungen

Muschel-Drohung gegen Trump? Neue Anklage gegen Ex-FBI-Chef. Der sieht das als Aufruf zu einem Attentat – mit Folgen. Der frühere FBI-Chef Comey veröffentlicht ein Foto von Muscheln am Strand, die zu Zahlen zusammengelegt sind und auf Präsident Trump anspielen. (Ausland, 28.04.2026 - 22:37) weiterlesen...

Zwei Tote nach Schüssen in Sachsen - Polizei ermittelt. Nun wird wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts ermittelt. Blutige Tat im sächsischen Neustadt: Nach Schüssen in einem Mehrfamilienhaus findet die Polizei zwei Tote und einen Schwerverletzten. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 19:10) weiterlesen...

Französischer Cold Case: Festnahme nach 20 Jahren. Doch die Identität der Frau war für die Behörden ein Rätsel - bis jetzt. Vor zwei Jahrzehnten wurde ihre Leiche in Müllsäcken in einer Regentonne in Frankreich gefunden. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 17:17) weiterlesen...

Großrazzia gegen «Hells Angels» mischt Rocker-Szene auf. Ein Ableger wird verboten - aber es gibt noch viele weitere. Der Innenminister macht klar, was die Motorradclubs wirklich im Schilde führen. 1.200 Polizisten gehen gegen die «Hells Angels» in NRW vor. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 13:18) weiterlesen...

Razzia bei Motorradrockern: Millionenwerte sichergestellt. Man habe große Vermögenswerte gesichert, Waffen und Hinweise auf Drogen entdeckt. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) waren die Razzien gegen «Hells Angels» ein Erfolg. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 11:35) weiterlesen...

Reul: Bis zu 2,5 Millionen Euro bei Rocker-Razzia gesichert. Man habe große Vermögenswerte gesichert, Waffen und Hinweise auf Drogen entdeckt. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) waren die Razzien gegen «Hells Angels» ein Erfolg. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 10:41) weiterlesen...