Kriminalität, Polizei

Zweimal Platz 1! Siegen-Wittgenstein hat NRWs sichersten Straßenverkehr - Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein stellt Verkehrsunfallstatistik 2025 vor #polsiwi

11.03.2026 - 17:18:40 | presseportal.de

Kreis Siegen-Wittgenstein - Mit Prävention und Kontrolle seitens der Polizei und überwiegend umsichtigen Fahrerinnen und Fahrern ist es erneut gelungen, das heimische Kreisgebiet zum sichersten Verkehrsraum des gesamten Bundeslandes zu machen!

POL-SI: Zweimal Platz 1! Siegen-Wittgenstein hat NRWs sichersten Straßenverkehr - Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein stellt Verkehrsunfallstatistik 2025 vor #polsiwi - Foto: presseportal.de
POL-SI: Zweimal Platz 1! Siegen-Wittgenstein hat NRWs sichersten Straßenverkehr - Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein stellt Verkehrsunfallstatistik 2025 vor #polsiwi - Foto: presseportal.de

Trotz einer leicht gestiegenen Zahl von Unfällen im Vergleich zum Vorjahr (+5%) liegt Siegen-Wittgenstein mit 9.261 Unfällen bei der Unfallhäufigkeit auf Platz 1. Gleichzeitig ist die Zahl der Verunglückten um drei Prozent gesunken: 851 Menschen wurden im Straßenverkehr verletzt - ein erfreulicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Im landesweiten Vergleich nimmt der Kreis gleich zwei Spitzenplätze ein - und zwar zweimal Platz 1: Sowohl bei der Verunglücktenhäufigkeitszahl als auch bei der Unfallhäufigkeitszahl. Das bedeutet, dass es nirgendswo in NRW - gemessen an 100.000 Einwohnern - weniger Unfälle und Verunglückte im Straßenverkehr gibt.

"Die Gesamtzahl der Unfälle ist zwar leicht gestiegen, dennoch ist die Zahl der Ver-letzten gesunken. Das zeigt, dass unsere Maßnahmen und Kontrollen wirken", betont Landrat und Behördenleiter Andreas Müller. "Unser Ziel ist und bleibt es, die Sicherheit auf unseren Straßen zu gewährleisten. Mit Blick auf die Unfallhäufigkeitszahl und die Verunglücktenhäufigkeitszahl scheint dies geklappt zu haben."

Der Abteilungsleiter der Polizei, Leitender Polizeidirektor Klaus Bunse ergänzt: "Nirgends ist man im Straßenverkehr so sicher unterwegs, wie hier bei uns im Kreis Siegen-Wittgenstein. Ein Ergebnis, auf das wir als Behörde stolz sein können. Dieser Doppelerfolg ist ein starkes Signal und ein voller Erfolg für die geleistete Arbeit in der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein."

Der Leiter der Direktion Verkehr, Polizeirat Marcel Zirnsak, ist sich sicher: "Dieses Ergebnis ist kein Zufall. Es ist das Resultat des täglichen Engagements und des Einsatzes unserer Beschäftigten."

Wo Licht ist, ist meistens auch Schatten Bei aller positiven Entwicklung gibt es differenziert betrachtet auch unerfreuliche Aspekte. Zwar wurden mit insgesamt 851 Menschen im Vergleich zu 2024 26 weniger verletzt, ein Rückgang von 3 %, jedoch ist die Zahl der Schwerverletzten sowie der Verkehrstoten gestiegen. Gab es 2024 128 Schwerverletzte, so waren es 2025 135, ein Anstieg von 5%. War 2024 die Vision Zero (null Verkehrstote) mit einem Verkehrstoten zum Greifen nah, so hatte die Behörde 2025 drei Verkehrstote zu verzeichnen. Neben zwei tödlich verletzten Fußgängern gab es einen tödlich verletzten Auto-Fahrer zu beklagen.

"Diese Entwicklung zeigt, dass wir nicht nachlassen dürfen", erklärt Abteilungsleiter der Polizei, Leitender Polizeidirektor Klaus Bunse. "Denn jeder Schwerverletzte und jeder Getötete ist einer zu viel." "Hier müssen wir weiter gezielt ansetzen", ergänzt Polizeirat Marcel Zirnsak.

Weniger verletzte Fußgänger und Kradfahrende Bei den Fußgängerinnen und Fußgängern konnten insgesamt weniger Verletzte registriert werden. Wurden laut Bilanz 2024 noch 97 Fußgängerinnen und Fußgänger im Straßenverkehr verletzt, so konnte im Jahr 2025 ein Rückgang um 10 verunglückte Fußgängerinnen und Fußgänger erfasst werden. Allerdings kamen in dieser Gruppe zwei Menschen ums Leben. Auch die Zahl der verunglückten Kradfahrenden ist deutlich zurückgegangen. Waren in der Statistik 2024 noch insgesamt 65 verunglückte Kradfahrende und ein getöteter Kradfahrer registriert, sank die Zahl der verletzten Kradfahrenden 2025 um erfreuliche 23% auf 50. Ebenfalls sehr positiv: 2025 hat keine kradfahrende Person auf den Straßen Siegen-Wittgensteins sein Leben verloren. Bei den Rad- und Pedelecfahrenden sind die Zahlen gestiegen. Waren es im Jahr 2024 67 verunglückte Radfahrende, stieg die Zahl 2025 um 8 auf 75 verletzte Rad-fahrende. Bei den verunglückten Pedelecfahrenden ist der Anstieg noch höher. Im Vergleich zum Vorjahr sind 89 Pedelecfahrende im Straßenverkehr verletzt worden - 12 mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Anstieg von 16 %.

Polizeirat Marcel Zirnsak, Leiter der Direktion Verkehr, ist im Hinblick auf die rück-läufigen Zahlen im Bereich der Kradfahrenden sichtlich zufrieden. "Unsere Sonderkontrollen im Rahmen der südwestfälischen Zusammenarbeit zeigen Wirkung. Die deutlich gesunkene Zahl verunglückter Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer bestätigt unsere Strategie."

Weniger verletzte Kinder, junge Erwachsene und Erwachsene Äußerst positiv ist die Entwicklung bei den Kindern: Nachdem die Zahl der verunglückten Kinder im Jahr 2024 mit 99 Fällen noch Anlass zur Sorge gab, sank sie 2025 deutlich auf 80. Das entspricht einem Rückgang von rund 19%. Auch bei den jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) und den Erwachsenen (25-64 Jahre) ist die Zahl der Verunglückten rückläufig. Insgesamt wurden im Jahr 2025 114 junge Erwachsene verletzt. Das sind 21 weniger als im Vorjahr. Bei den erwachsenen waren es 2025 477 und somit 17 weniger als im Jahr 2024. Neben mehr verletzten Jugendlichen (15-17 Jahre) ist auch die Zahl der verunglückten Senioren gestiegen. Bei den Jugendlichen wurde ein Anstieg um 15 Verunglückte von 44 im Jahr 2024 auf 59 im Jahr 2025 erfasst. In der Altersgruppe der Seniorinnen und Senioren (ab 65) stieg die Anzahl der Verletzten um 12 auf insgesamt 117. Das entspricht einem Anstieg um 11%. Die Polizei führt die positiven Entwicklungen in den Zielgruppen der "Kinder" und der "jungen Erwachsenen" insbesondere auf gezielte präventive Maßnahmen zu-rück. Dazu zählen unter anderem die Einführung des Konzeptes "Fahrrad- Pate - Alt hilft jung - jung hilft alt" an den Grundschulen im Rahmen der Fahrradausbildung so-wie das Präventionsprogramm "Crash Kurs NRW - Realität erfahren. Echt hart.", das junge Menschen eindringlich für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert.

Landrat Andreas Müller ergänzt: "Mit Präventionskonzepten wie dem "Fahrrad-Paten" und "Crash Kurs NRW- Realität erfahren. Echt hart." erreichen wir junge Menschen frühzeitig und nachhaltig. Prävention ist und bleibt ein zentraler Bau-stein unserer Verkehrssicherheitsarbeit."

Verkehrsunfallfluchten sind im Kreisgebiet rückläufig Auch im Bereich der Verkehrsunfallfluchten sind die Zahlen rückläufig. Wurden im Jahr 2024 1732 Verkehrsunfallfluchten angezeigt, waren es im Jahr 2025 80 weniger und somit 1652. Der Rückgang konnte auch bei den Unfallfluchten, bei denen Personen verletzt wurden, verzeichnet werden. Die erfassten Unfallfluchten mit Personenschäden reduzierten sich von 52 um 5 auf 47. Die Aufklärungsquote blieb hingegen mit 70% fast gleich. 2024 waren es 71%. "Das bedeutet, dass wir grob ge-sagt drei von vier Verkehrsunfallfluchten mit verletzten Personen aufklären", so Di-rektionsleiter Marcel Zirnsak. "Im Landesvergleich belegen wir damit einen sehr guten vierten Platz."

Tuner, Poser, Raser, Dater

Werden die Gruppen laut Definition zwar klar unterschieden, ist die Differenzierung in der polizeilichen Praxis häufig gar nicht so eindeutig. Laut Statistik ist die Anzahl der verbotenen Kraftfahrzeugrennen von 18 auf 25 De-likte gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 39%. Die Aggressionsdelikte im Straßenverkehr sind mit 186 (im Vorjahr waren es 188) fast gleichgeblieben. Auch die Aufklärungsquote lag mit 66% gerade einmal 2%-Punkte unter der des Jahres 2024 (68%).

Fazit

Die Verkehrsunfallbilanz 2025 für den Kreis Siegen-Wittgenstein zeigt: Trotz steigender Unfallzahlen ist die Verkehrssicherheit auf hohem Niveau. Gleichzeitig mahnen die gestiegenen Zahlen bei Schwerverletzten und Getöteten zur weiteren intensiven Arbeit.

"Unser Anspruch ist klar: Wir wollen die Zahl der schweren Verkehrsunfälle weiter senken. Dafür werden wir auch künftig konsequent kontrollieren und präventiv arbeiten", fasst Landrat und Behördenleiter Andreas Müller zusammen.

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https://siegen-wittgenstein.polizei.nrw/

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