Produktpiraterie, Jahresabschluss

HZA-K: Der Kölner ZOLL zieht für 2025 Bilanz/ fast fünf Mrd. Euro eingenommen; mehr als 15 Tonnen Drogen mit einem geschätzten Wert von rund 300 Mio. Euro; erfolgreicher Einsatz gegen Schwarzarbeit

22.05.2026 - 12:51:16 | presseportal.de

Köln - "Das Hauptzollamt Köln kann auch für das Jahr 2025 eine sehr erfolgreiche Bilanz aufweisen. Mit Einnahmen von fast fünf Milliarden Euro leisten die Kölner Zöllnerinnen und Zöllner einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Staatseinnahmen. Bei der Bekämpfung des Drogen- und Arzneimittelschmuggels sowie von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung, konnten wir unsere Ergebnisse zum Vorjahr deutlich steigern", so Leitender Regierungsdirektor Frank Denner, Leiter des Hauptzollamts Köln.

HZA-K: Der Kölner ZOLL zieht für 2025 Bilanz/fast fünf Mrd. Euro eingenommen; mehr als 15 Tonnen Drogen mit einem geschätzten Wert von rund 300 Mio. Euro; erfolgreicher Einsatz gegen Schwarzarbeit - Foto: presseportal.de
HZA-K: Der Kölner ZOLL zieht für 2025 Bilanz/fast fünf Mrd. Euro eingenommen; mehr als 15 Tonnen Drogen mit einem geschätzten Wert von rund 300 Mio. Euro; erfolgreicher Einsatz gegen Schwarzarbeit - Foto: presseportal.de

"Als größtes Ausbildungshauptzollamt in Deutschland, mit aktuell 350 Nachwuchskräften, werden wir auch unserer Verantwortung für den notwendigen Personalzuwachs des Zolls gerecht und sind zudem das Hauptzollamt mit dem jüngsten Altersdurchschnitt."

Die Schwerpunkte der Bilanz 2025 im Einzelnen:

Einnahmen

An den Gesamteinnahmen von fast fünf Milliarden Euro, hatte die Einfuhrumsatzsteuer, welche beim Import von Waren erhoben wird, mit mehr als vier Milliarden Euro den größten Anteil. Rund 660 Millionen Euro hat der Kölner Zoll an Verbrauchs- und Verkehrssteuern erhoben.

Bekämpfung des Schmuggels

"Mit fast 6.000 eingeleiteten Ermittlungsverfahren bei der Bekämpfung des Schmuggels in verschiedenen Bereichen, ergibt sich eine Steigerung zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent. Wir haben in 2025 mehr als 15 Tonnen Drogen mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von rund 300 Millionen Euro sichergestellt. Damit hat sich die Menge mehr als verdoppelt", bilanziert Frank Denner.

Geschmuggelt wurden die Drogen überwiegend in Paketsendungen, aber auch in Autos, Reisebussen und Zügen.

Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung

Die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit an den Standorten Köln, Bonn und Bergisch Gladbach, prüften im vergangenen Jahr mehr als 850 Arbeitgeber und leiteten über 6.300 Ermittlungsverfahren ein. Zudem konnten fast 6.000 Ermittlungsverfahren abgeschlossen werden.

"Durch den risikoorientierten Ansatz "Qualität vor Quantität" bei Arbeitgeberprüfungen unserer Finanzkontrolle Schwarzarbeit, ist die Beanstandungsquote in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt derzeit bei rund 44 Prozent", so Denner.

Die im vergangenen Jahr abgeschlossenen Ermittlungen führten zu Freiheitsstrafen von insgesamt zehn Jahren. Die aufgedeckten Schäden für die Sozialversicherung betragen mehr als 24 Millionen Euro.

Bekämpfung der Produktpiraterie

Im vergangenen Jahr haben die Zollämter Bonn, Gummersbach, Köln-West, Köln-Wahn und zum größten Teil das Zollamt Flughafen Köln/Bonn Waren im Wert von fast 15 Millionen Euro beschlagnahmt.

"Hinter den rund 1.500 Aufgriffen stecken mehr als 150.000 gefälschte Taschen, Uhren, Schuhe, Brillen, Bekleidung, Mobiltelefone aber auch gefährliches Kinderspielzeug und Kfz-Teile", erklärt der Hauptzollamtsleiter.

Bekämpfung des Tabak- und Liquidschmuggels

Neben rund 1,6 Millionen unversteuerter Zigaretten und mehr als 1.600 Litern un-versteuerten Liquids, konnte der Kölner Zoll mehr als 2,7 Tonnen überwiegend unversteuertem Wasserpfeifentabak aus dem Verkehr ziehen und somit die Vorjahresbilanz mehr als verdoppeln.

Bekämpfung des Arzneimittelschmuggels

"Bei den Mengen sichergestellter Arzneimittel, haben wir eine enorme Zunahme. Hervorzuheben ist hier der Anstieg von Botox in Form von Ampullen, überwiegend aus Südkorea", so Frank Denner.

Bei dem Großteil handelt es sich um Privatsendungen, wohinter sich zunehmend auch sogenannte "Beauty-Salons" verbergen, die ohne erforderliche Zulassung Botox-Behandlungen anbieten.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Köln
Pressesprecher
Jens Ahland
Telefon: 0221-9413-1008
Mobil: 0151 - 111 74 537
E-Mail: presse.hza-koeln@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Köln übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5fd3ec

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | polizeimeldungen | 69401064 |