HZA-K: Kölner Zoll prüft Gastronomiebetriebe und stößt auf illegale Beschäftigung, Mindestlohnverstöße und Schwarzarbeit / bundesweite Schwerpunktprüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit
20.09.2025 - 10:38:15Überprüft wurden:
"Bei der Kontrolle eines Restaurants in Erftstadt, trafen wir auf einen 45-jährigen illegal beschäftigten Vietnamesen. Er gab an seinen Pass verloren zu haben und versuchte uns mit falschen Identitätsangaben zu täuschen. Eine genauere Überprüfung zeigte aber, dass er sich weder in Deutschland aufhalten oder arbeiten darf. Noch vor Ort wurden Ermittlungsverfahren gegen ihn und die Inhaberin des Restaurants eingeleitet. Über die weiteren aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen entscheidet jetzt die zuständige Ausländerbehörde. Unsere Ermittlungen richten sich nun in erster Linie gegen die Arbeitgeberin des Mannes", so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln. "Eine 23-jährige Brasilianerin und ein 28-jähriger Inder wurden in Kölner Restaurants illegal beschäftigt. Auch hier wurden noch vor Ort Ermittlungsverfahren eingeleitet."
Die weitere Bilanz der Maßnahme:
"Die Befragung der Beschäftigten vor Ort, ist nur der Einstieg in unsere Arbeit. Erst nach Auswertung und Überprüfung der Arbeitnehmerangaben lässt sich sagen, ob alle angetroffenen Personen auch ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet sind, oder ob weitere Personen zu Unrecht Sozialleistungen beziehen. Gerade die Überwachung der Einhaltung des Mindestlohns, macht in der Regel eine intensive Folgeprüfung bei den Betrieben notwendig", erläutert Ahland.
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