Kriminalität, Polizei

Warnung vor russisch sprechenden Schockanrufern

15.04.2026 - 12:21:05 | presseportal.de

Koblenz - In den letzten Wochen häufen sich die Meldungen über betrügerische Telefonanrufe - analog der weit verbreiteten und bekannten Masche des "Schockanrufs" - in russicher Sprache. Dabei werden russisch sprechende Bürgerinnen und Bürger, meist Senior/-innen, unter Vortäuschung einer Notlage angerufen, um an deren Geld zu gelangen.

POL-PPKO: Warnung vor russisch sprechenden Schockanrufern - Bild: presseportal.de
POL-PPKO: Warnung vor russisch sprechenden Schockanrufern - Bild: presseportal.de

In einer zunehmend verbreiteten Abwandlung dieser Betrugsmasche werden offenbar gezielt Bürgerinnen und Bürger mit russisch klingenden Namen kontaktiert. Die Ansprache erfolgt dabei teilweise oder vollständig in russischer Sprache.

Zu Beginn des Gesprächs geben sich die Täter als nahe Angehörige aus und schildern eine angebliche Notsituation, beispielsweise einen schweren oder tödlichen Verkehrsunfall. Im weiteren Verlauf übernehmen angebliche Polizeibeamte oder andere Amtspersonen das Gespräch. Unter dem Vorwand, eine drohende Haftstrafe abwenden zu können, fordern sie die Zahlung einer hohen Kaution. Die Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen erfolgt häufig über Kurierdienste, etwa per Taxi.

Auch im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz kam es in den letzten Wochen mehrfach zu solchen Taten mit einem Gesamtschaden von etwa 50.000 EUR.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin:

Schützen Sie Ihre Angehörigen vor betrügerischen Anrufen! Wenn Sie russischsprechende Senior/-innen in Ihrer Verwandtschaft oder Bekanntschaft haben, können Sie diese mit Ihrer Aufmerksamkeit und Mithilfe vor finanziellen Schäden und erheblichen psychischen Belastungen schützen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Koblenz
Pressestelle - Violetta Weiß

Telefon: 0261-103-50023
E-Mail: ppkoblenz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.koblenz

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