Kriminalität, Polizei

251127.1 Kiel: Sonntag Bombenentschärfung in Gaarden

27.11.2025 - 09:00:28 | presseportal.de

Kiel - Am Sonntag, den 30.11.2025, entschärft der Kampfmittelräumdienst im Kieler Stadtteil Gaarden-Ost eine Fliegerbombe. Knapp 6900 Personen aus 3899 Haushalten müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

POL-KI: 251127.1 Kiel: Sonntag Bombenentschärfung in Gaarden - Foto: presseportal.de

Nach der Überprüfung eines Hinweispunktes durch Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes stellten diese an dem benannten Punkt eine Bombe fest, welche entschärft werden muss.

Bei der zu entschärfenden Bombe handelt es sich um eine 500 kg schwere amerikanische Fliegerbombe mit Kopfzünder. Die Bombe befindet sich in einem stark deformierten Zustand, sodass die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes den Kopfzünder vor Ort mittels Wasserschneidanlage vom Bombenkörper trennen müssen. Dieses aufwendige Verfahren führt dazu, dass die Entschärfungsarbeiten etwas länger als sonst andauern könnte. Der Blindgänger befindet sich aktuell in einem dicht bebauten Gebiet mitsamt angrenzender Grünanlage.

Vertreterinnen und Vertreter der Landeshauptstadt Kiel, der Berufsfeuerwehr Kiel, des Kampfmittelräumdienstes, der Polizei sowie von weiteren beteiligten Institutionen legten fest, dass die Bombe am Sonntagvormittag entschärft werden soll.

Bis 10:00 Uhr müssen alle Anwohnerinnen und Anwohner, welche im auf der Karte gekennzeichneten Bereich wohnhaft sind, ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Zur gleichen Zeit wird die Polizei entsprechende Straßensperrungen einrichten. Von der Sperrung betroffen ist die Werftstraße zwischen der Ziegelstraße und dem Gaardener Ring. Der Ostring kann weiterhin in beide Fahrtrichtungen befahren werden.

Sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Sperrbereich aufhält, beginnen die Experten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung der Bombe. Zum jetzigen Zeitpunkt kann kein genauer Zeitraum für die Dauer der Entschärfung genannt werden. Die Anwohnerinnen und Anwohner sollten sich jedoch auf eine mehrstündige Abwesenheit einstellen und an Nahrung, Getränke und benötigte Medikamente denken.

Für den Zeitraum der Evakuierung und Entschärfung stehen die Räumlichkeiten der Hans-Christian-Andersen Stadtteilschule, Stoschstraße 24-26 in 24143 Kiel, ab 09:00 Uhr zur Verfügung.

Anwohnerinnen und Anwohner, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen benötigen, werden gebeten, sich frühzeitig unter 0431 / 5905 555 beim Servicetelefon der Kieler Berufsfeuerwehr zu melden. Die Nummer ist, Freitag, 28. November von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Sonnabend, 29. November von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr und am Sonntag ab 08:00 Uhr bis Einsatzende erreichbar.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kiel verteilen ab morgen mehrsprachige Handzettel an alle betroffenen Haushalte. Darüber hinaus wird die Bevölkerung über Warn-Apps informiert. Da erfahrungsgemäß nicht alle Betroffenen durch Medien und Handzettel erreicht werden, bitten wir darum, sich gegenseitig zu informieren. Insbesondere soll an die Menschen gedacht werden, die kein Deutsch sprechen. Weitere Informationen zur Entschärfung stellt die Stadt Kiel auf ihrer Homepage www.kiel.de/entschaerfung zur Verfügung.

Etwaige Fahrplanänderungen des ÖPNV teilt das betroffene Unternehmen auf ihrem Online-Auftritt (www.kvg-kiel.de) mit.

Die Polizei wird am Evakuierungstag in den Sozialen Medien über den Fortlauf des Einsatzes informieren. Die Facebook-Seite der Polizei Kiel und Plön ist unter http://t1p.de/pdkielfacebook abrufbar, der Twitter-Account lautet @SH_Polizei.

Ein Presseteam der Polizeidirektion Kiel ist am Einsatztag unter der Rufnummer 0431-160-2010 erreichbar und befindet sich ab 9:00 Uhr an der Ersatzunterkunft. Pressevertreterinnen und -vertreter haben nach der Entschärfung die Möglichkeit, am Entschärfungsort O-Töne der Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes zu erhalten.

Alexander Haß, Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

Original-Content von: Polizeidirektion Kiel übermittelt durch news aktuell

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