Kriminalität, Polizei

Zivilfahnder der OE City durchsuchen fünf Wohnungen in Kassel: Drogen und Waffen sichergestellt; Festgenommener mit vier Haftbefehlen gesucht

20.10.2025 - 14:32:12 | presseportal.de

Kassel - Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen

POL-KS: Zivilfahnder der OE City durchsuchen fünf Wohnungen in Kassel: Drogen und Waffen sichergestellt; Festgenommener mit vier Haftbefehlen gesucht - Foto: presseportal.de
POL-KS: Zivilfahnder der OE City durchsuchen fünf Wohnungen in Kassel: Drogen und Waffen sichergestellt; Festgenommener mit vier Haftbefehlen gesucht - Foto: presseportal.de

Kassel:

Ein weiteres Mal ist den Ermittlern der OE City der Kasseler Polizei mit Unterstützung durch Beamte der Direktion Bereitschaftspolizei Nord am Donnerstag ein Schlag gegen die Drogenkriminalität in der Kasseler Innenstadt gelungen. Gleich fünfmal durchsuchten die Polizisten gemeinsam mit einem Diensthundführer die Wohnungen von mutmaßlichen Dealern und stellten dabei Betäubungsmittel mit einem Straßenwert von mehreren tausend Euro, Waffen und Bargeld sicher. Außerdem trafen sie in einer der durchsuchten Wohnungen auf einen Mann, gegen den gleich vier Haftbefehle bestanden und der zur Verbüßung einer längeren Freiheitsstrafe direkt in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde.

Bereits am Donnerstagmorgen haben die Ermittler die Wohnungen von zwei Männer im Alter von 21 und 50 Jahren sowie einer 44-jährigen Frau durchsucht, die im Zuge teils mehrwöchiger Ermittlungsverfahren im Verdacht standen, unabhängig voneinander mit Kokain und Heroin gehandelt zu haben. Ein Richter hatte daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel einen Beschluss für die Wohnungsdurchsuchungen erlassen. Neben Heroin und Marihuana stellten die Ermittler dabei auch Handys und Utensilien für den Handel mit Betäubungsmitteln sicher. Da keine Haftgründe vorlagen, wurden die Tatverdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, die Ermittlungen dauern an.

Gegen Mittag konnten die Drogenfahnder dann einen 37-Jährigen dabei beobachten, wie dieser auf dem Lutherplatz augenscheinlich Drogen an eine Gruppe von Männern übergab. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten bei ihm eine geringe Menge Heroin sowie verschiedene Utensilien zum Drogenkonsum. Gegen den äthiopischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz wurde ein Strafverfahren wegen des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet. Ein in der Gruppe anwesender, 42 Jahre alter Mann mit ebenfalls äthiopischer Staatsangehörigkeit hatte beim Erblicken der Polizeibeamten außerdem noch vergeblich versucht, eine Dose mit insgesamt acht verkaufsfertigen Kokainplomben zu verstecken, indem er diese in der Astgabel eines Baumes platzierte. Da wegen des Drogenfunds der Verdacht bestand, dass auch er gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln handelt, durchsuchten die Ermittler auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel im Anschluss dessen Wohnung in der Innenstadt. Dabei fanden sie neben einer Machete und verschiedenen Utensilien zum Drogenhandel auch über 30 Gramm Cannabis.

Im Zuge der Personenkontrolle am Lutherplatz entstand zudem der Verdacht, dass auch der 47-jährige Bruder des zuvor kontrollierten 42-Jährigen aus seiner Kasseler Wohnung heraus einen florierenden Drogenhandel betreibt, weswegen auch bei ihm die Durchsuchung angeordnet wurde. Der Mieter selbst befand sich zu diesem Zeitpunkt zwar nicht in der Wohnung, dafür aber ein 35-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit, der dort zu Besuch war und beim Erblicken der Polizei zunächst vergeblich versuchte, vor den Beamten zu flüchten. Gegen den Mann ohne festen Wohnsitz bestanden gleich vier Haftbefehle wegen Eigentumsdelikten und des Handels mit Betäubungsmitteln mit einer Gesamtfreiheitsstrafe von anderthalb Jahren, weshalb er direkt in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde. In der Wohnung des 47 Jahre alten, mutmaßlichen Drogenhändlers stellten die Fahnder neben einem Schreckschussrevolver außerdem mehrere verkaufsfertige Plomben mit Kokain, rund 350 Gramm Cannabis und verschiedene, verschreibungspflichtige Medikamente sicher. Gegen den Wohnungsmieter wurde daraufhin ebenfalls ein Strafverfahren wegen des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet, die Ermittlungen dauern an.

Daniel Kalus-Nitzbon, Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen, Tel. 0561-910 1021

Andreas Thöne, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel, Tel. 0561-912 2653

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Außerhalb der Regelarbeitszeit
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