HZA-K: Zigarettenschmuggel im großen Stil als Familiengeschäft/ Kölner ZOLL erwischt Mutter und Tochter sowie Bruder und Schwester mit rund 80.000 unversteuerten Zigaretten im Koffer
Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 14:28 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSDie Frau versuchte vor wenigen Tagen mit ihrem 7-jährigen Sohn aus Istanbul kommend, das Flughafenterminal durch den grünen Ausgang des Zolls für anmeldefreie Waren zu verlassen.
"Nach eindeutigen Auffälligkeiten auf den Röntgenbildern der Koffer, fanden meine Kolleginnen und Kollegen in dem Gepäck kaum Bekleidung oder persönliche Gegenstände, sondern fast ausschließlich diese enorme Menge unversteuerter Zigaretten verschiedener Marken. Selbst der Rucksack des Kindes war voll mit Schmuggelware", erklärt Ahland.
Gegen die Reisende wurde noch vor Ort ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Zigaretten wurden sichergestellt und werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.
"Es stellte sich heraus, dass die Mutter der Schmugglerin meinen Kollegen und Kollegen bereits Ende August an gleicher Stelle nach ihrer Rückkehr aus Istanbul mit rund 15.000 Schmuggelzigaretten ins Netz gegangen ist", so Jens Ahland weiter.
Ein weiterer kurioser Aufgriff gelang dem Kölner ZOLL vor knapp einer Woche. Ein Geschwisterpaar wurde nach der Rückkehr aus Syrien beim Verlassen des Flughafenterminal durch den grünen Ausgang kontrolliert. Der 37-jährige Deutsche, hatte in seinen beiden Koffern 2.600 unversteuerte Zigaretten versteckt.
"Bei seiner 41-jährigen Schwester mit niederländischer Staatsangehörigkeit, fanden wir in nur einem Koffer 4.400 Schmuggelzigaretten. Auch in diesen beiden Fällen, führte uns die unverwechselbare Struktur von Zigaretten auf dem Röntgenbild der Koffer auf die richtige Spur", so der Sprecher weiter.
Zusatzinformation:
Die Reisefreimenge für den Privatgebrauch bei der Einreise aus Ländern außerhalb der EU liegt bei 200 Zigaretten oder 250 Gramm Rauchtabak/Wasserpfeifentabak.
Mehr Informationen auf www.zoll.de.
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