Kriminalität, Polizei

Unfall auf der B64: Gefahrgutzug und VW Golf landen im Graben

27.03.2026 - 10:15:02 | presseportal.de

Höxter - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B64 zwischen Höxter und Godelheim sind ein mit Kohlensäure beladener Gefahrgutzug und ein VW Golf im Graben gelandet. Die eingeklemmte VW-Fahrerin musste von der Feuerwehr befreit werden. Die B64 war für die aufwändige Bergung über Stunden gesperrt.

POL-HX: Unfall auf der B64: Gefahrgutzug und VW Golf landen im Graben - Foto: presseportal.de
POL-HX: Unfall auf der B64: Gefahrgutzug und VW Golf landen im Graben - Foto: presseportal.de

Am Donnerstagabend, 26. März, fuhr gegen 19 Uhr eine 27-Jährige mit ihrem VW Golf auf der B64 von Höxter kommend in Richtung Godelheim. In Höhe der Godelheimer Seen kam sie zunächst nach links von ihrer Fahrspur ab. Dabei touchierte sie einen entgegenkommenden LKW, landete im linken Straßengraben und prallte gegen einen Baum. Der entgegenkommende Gefahrgutzug war mit einem Kohlensäure-Tank beladen. Der 36-jährige Lkw-Fahrer wollte einen Zusammenstoß noch verhindern und wich nach links aus, landete bei diesem Manöver ebenfalls im Straßengraben. Die Zugmaschine wurde stark beschädigt, der Tank des Aufliegers blieb weitgehend unbeschädigt, so dass kein Gas ausgetreten ist. Der aus der Region Koblenz stammende Fahrer wurde leicht verletzt.

Die aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein stammende VW-Fahrerin verletzte sich durch den Unfall schwer und war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, so dass sie von der Feuerwehr mit der Rettungsschere aus ihrem Auto befreit werden musste. Sie wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr wurde nicht angenommen. Am Wagen entstand Totalschaden.

Das Lkw-Gespann musste aufwändig mit zwei Spezialkränen aus dem Graben gehoben und abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und Bergung war die Strecke etwa sieben Stunden lang für den Verkehr gesperrt.

Als mögliche Unfallursache wird ein medizinischer Hintergrund bei der 27-Jährigen vermutet. Der Gesamtschaden dürfte sich auf rund 50.000 Euro belaufen.

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