Kriminalität, Zigaretten

ZOLL-H: ZOLL geht gegen den organisierten, illegalen Zigarettenhandel in Sachsen-Anhalt vor / 11 Durchsuchungen in Köthen; über 100.000 unversteuerte Zigaretten und 67.000 Euro Bargeld beschlagnahmt

08.05.2026 - 11:00:09 | presseportal.de

Hannover - Über 100.000 Stück unversteuerte Zigaretten sowie Bargeld in Höhe von circa 67.000 Euro haben am Mittwoch Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Hannover in Köthen sichergestellt.

ZOLL-H: ZOLL geht gegen den organisierten, illegalen Zigarettenhandel in Sachsen-Anhalt vor / 11 Durchsuchungen in Köthen; über 100.000 unversteuerte Zigaretten und 67.000 Euro Bargeld beschlagnahmt - Foto: presseportal.de
ZOLL-H: ZOLL geht gegen den organisierten, illegalen Zigarettenhandel in Sachsen-Anhalt vor / 11 Durchsuchungen in Köthen; über 100.000 unversteuerte Zigaretten und 67.000 Euro Bargeld beschlagnahmt - Foto: presseportal.de

Im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens durchsuchten die Einsatzkräfte insgesamt 11 Objekte in Köthen. Die Maßnahmen richten sich gegen vier männliche Beschuldigte. Diese stehen im Verdacht, mindestens seit August vergangenen Jahres gewerbsmäßig mit unversteuerten Zigaretten gehandelt zu haben.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen sollen die Beschuldigten insgesamt mehr als 725.000 unversteuerte Zigaretten umgeschlagen haben. Der vorläufige Steuerschaden beläuft sich auf rund 130.000 Euro.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Zollfahnder außerdem 100 Gramm Marihuana, ein Kilogramm Silber im Wert von 2.000 Euro, ein verbotenes Springmesser, Mobiltelefone und schriftliche Aufzeichnungen, die noch weiter ausgewertet werden.

"Der Handel mit unversteuerten Zigaretten ist kein Kavaliersdelikt. Wer sich daran beteiligt, muss mit empfindlichen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen - bis hin zu einer Freiheitsstrafe. Der Zoll beschlagnahmt zudem konsequent Vermögen aus solchen illegalen Geschäften, um den entstandenen Steuerschaden auszugleichen", erklärte ein Sprecher des Zollfahndungsamts Hannover.

Mehr als 20 Einsatzkräfte des Zolls waren an den Maßnahmen beteiligt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau.

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