FW Witten: Ammoniak Austritt auf einem Werkgelände
Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 23:20 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSIm ersten Zuge wurde das Werk komplett geräumt und der Bereich großräumig abgesperrt. Sechs Mitarbeiter wurden dem Rettungsdienst zur Untersuchung zugeführt, zwei von Ihnen mussten in örtliche Krankenhäuser verbracht werden.
Im Anschluss wurden rund um das Werkgelände und der weiträumigen Umgebung Messungen durchgeführt, dabei konnte eine niedrige Ammoniak Konzentration nachgewiesen werden.
Zusammen mit dem zwischenzeitlich eingetroffenen Technischen Leiter des Betriebs konnte ein kurzeitiger und minimaler produktionsbedingter Gasaustritt bestätigt werden. Eine Leckage konnte aber glücklicherweise ausgeschlossen werden.
Die Werkhalle wurde belüftet, die Straße im Hammertal wurden mit einem Wasserschleier beaufschlagt um so die geringen noch vorhandenen Dämpfe niederzuschlagen. Diese Maßnahmen zeigten sehr schnell Erfolg und der Einsatz der Rund 60 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr konnte beendet werden. Im Einsatz war außerdem ein Spezial Messfahrzeug aus Gevelsberg, welches der Einsatzleitung permanent wichtige Informationen über die Lage geben konnte.
Nach Rund drei Stunden konnte die Einsatzstelle dem Technischen Leiter übergeben werden.
Der Grundschutz für das Stadtgebiet wurden während dieser Zeit von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr und dem Lagedienst sichergestellt.
Sven Jäger
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