FW-MG: Einsatzübung - Flugunfall
Veröffentlicht: 11.07.2026 um 17:49 Uhr, presseportal.deIm Rahmen einer gemeinsamen Einsatzübung wurde ein Flugunfall auf dem Flughafenvorfeld simuliert. Das Übungsszenario sah vor, dass ein Passagierflugzeug während des Rollvorgangs mit einem Sportflugzeug kollidierte. In den beiden Luftfahrzeugen befanden sich insgesamt neun Personen. Infolge des Zusammenstoßes geriet ein Triebwerk des Passagierflugzeuges in Brand. Das Feuer drohte auf den Flugzeugrumpf sowie auf das Sportflugzeug überzugreifen. Die betroffenen Personen konnten die Luftfahrzeuge nicht eigenständig verlassen und mussten durch die Einsatzkräfte gerettet werden.
Ziel der Übung war die Überprüfung interner Abläufe und Alarmpläne des Flughafens sowie die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Mönchengladbach und der Flughafenfeuerwehr.
Die Übung verlief erfolgreich. Alle zuvor festgelegten Übungsziele wurden erreicht. Bereits kurze Zeit nach der Alarmierung trafen die Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr an der Einsatzstelle ein und leiteten erste Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Die nachrückenden Kräfte der Feuerwehr Mönchengladbach unterstützten und erweiterten diese Maßnahmen. Die gemeinsame Übung hat erneut die Leistungsfähigkeit der beteiligten Organisationen sowie die Bedeutung einer engen und abgestimmten Zusammenarbeit im Einsatzfall verdeutlicht.
An der Übung waren der Löschzug der Feuer- und Rettungswache I (Neuwerk), der Löschzug und der Gerätewagen Rettungsdienst der Feuer- und Rettungswache II (Holt), ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Atemschutz und ein Tanklöschfahrzeug aus dem Technik- und Logistikzentrum (Holt), die Einheit Neuwerk der Freiwilligen Feuerwehr, zwei Rettungswagen sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr beteiligt.
Die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahm die Einheit Versorgung der Freiwilligen Feuerwehr. Den Grundschutz stellten während der Übung die Einheiten Rheindahlen, Neuwerk und Rheydt der Freiwilligen Feuerwehr sicher. Des Weiteren besetzten die Hilfsorganisationen ASB und DRK weitere Rettungswagen.
Übungsleitung: Brandoberinspektor Roman Crützen
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