Feuerwehr, Brand

FW-Langenfeld: Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses - Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Nachbargebäude

29.05.2026 - 13:54:31 | presseportal.de

Langenfeld - Am Donnerstag, den 28. Mai 2026 um 18:58 Uhr wurde die Feuerwehr Langenfeld durch die Kreisleitstelle zu einem Dachstuhlbrand auf die Jahnstraße alarmiert. Eine Nachbarin hatte an dem Gebäude massive Rauchentwicklung entdeckt. Von den Bewohnern befand sich zu diesem Zeitpunkt keine Person mehr im Gebäude. Die dunkle Rauchsäule war auch weit über Langenfeld am klaren Himmel sichtbar.

FW-Langenfeld: Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses - Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Nachbargebäude - Foto: presseportal.de
FW-Langenfeld: Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses - Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Nachbargebäude - Foto: presseportal.de

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr nach nur kurzer Anfahrt an der gemeldeten Adresse eintrafen, stand schon das komplette Dachgeschoß und die angrenzende Garage im Vollbrand. Das Feuer wurde im Außenangriff von drei Seiten mit handgeführten Löschrohren und aus dem Korb der Drehleiter bekämpft.

Zur weiteren Erkundung aus der Luft wurde eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt. Die letzten Glutnester im Bereich der Gaube wurden mit Schaum aus zwei Mittelschaumrohren im Außenangriff gleichzeitig abgedeckt. Aber auch so konnten nicht alle schwer zugänglichen Brandstellen in der Isolierung erreicht werden. Der Einsatzleiter forderte über die Leitstellen das Technische Hilfswerk (THW) mit Fachberater an. Mit einer selbstfahrenden Arbeitsbühne vom THW konnten so auch diese Stellen erreicht werden.

Weiterhin stellte der Fachberater "Bau" die Standfestigkeit des Giebels am Wohnhaus in Frage. Hier kam das Wechselladerfahrzeug mit Kran der Feuerwehr Langenfeld zum Einsatz. Mit dem angebauten Greifer wurde der instabile Giebel in das Innere des Gebäudes gedrückt. So war auch diese Gefahr beseitigt.

Die Versorgung der Einsatzkräfte wurden dankenswerter Weise durch die Einsatzeinheiten vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Malteser Hilfsdienst (MHD) in Langenfeld übernommen.

Der gesamte Einsatz war erst am Mittag des nächsten Tages beendet. Die Feuerwehr Langenfeld war mit dem Rettungsdienst aus Hilden und Monheim mit 68 Kräften und 20 Fahrzeugen im Einsatz. Zusätzlich die Hilfsorganisationen mit 14 Kräften und 4 Fahrzeugen und das Technische Hilfswerk mit 40 Kräften und 9 Fahrzeugen.

Die Kriminalwache der Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Langenfeld
Pressesprecher
Egbert John
Mobil: 0160-99 15 68 20
E-Mail: egbert.john@langenfeld.de

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