Notfallrettung, Feuerwehr

FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden vom 31. Oktober bis 1. November 2026

Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 09:35 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Dresden - Rettungsdienst
FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden vom 31. Oktober bis 1. November 2026 - Bild: presseportal.de

In den vergangenen 24 Stunden wurde der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 244-mal alarmiert. In 61 Fällen war der Einsatz eines Notarztes erforderlich. Darüber hinaus wurden 44 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Der Rettungshubschrauber kam einmal im Leitstellenbereich zum Einsatz.

Feuerwehr

Die Feuerwehr Dresden verzeichnete im Berichtszeitraum insgesamt 25 Einsätze. Neben elf Brandeinsätzen und fünf Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen rückten die Einsatzkräfte zu neun Hilfeleistungseinsätzen aus. Insbesondere in der Halloween-Nacht beschäftigten mehrere kleinere Brände die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr. An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet, unter anderem in der Neustadt und in Striesen, mussten brennende Papierkörbe, Müllcontainer und Unrat gelöscht werden. Betroffen waren unter anderem die Augsburger Straße, die Wehlener Straße, der Alaunplatz sowie die Dürerstraße.

Zehn Betroffene nach mutmaßlicher Pfeffersprayattacke bei Halloweenfeier

Wann? 1. November 2026, 01:48 - 04:23 Uhr

Wo? Stechgrundstraße, Dresden-Bühlau

Ein größeres Aufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde in der Nacht zum Sonntag zu einer Halloweenfeier in einer Eventlocation an der Stechgrundstraße alarmiert. Der Integrierten Regionalleitstelle Dresden war gemeldet worden, dass mehrere Personen nach einer mutmaßlichen Pfeffersprayattacke über Reizungen der Augen klagten. Die Besatzung des zuerst eintreffenden Rettungswagens erkundete die Lage vor Ort. Aufgrund der zunächst unklaren Anzahl betroffener Personen und des möglichen Umfangs des medizinischen Versorgungsbedarfs wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert. Die Integrierte Regionalleitstelle Dresden erhöhte daraufhin das Einsatzstichwort auf "MANV 10" (Massenanfall von Verletzten).

Die Einsatzkräfte sichteten insgesamt zehn Personen. Bei sieben Betroffenen konnten die Beschwerden unmittelbar mit dem gemeldeten Ereignis in Verbindung gebracht werden. Drei weitere Personen klagten über leichte Symptome. Sämtliche Betroffenen wurden durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch untersucht und ambulant versorgt. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass alle Betroffenen vor Ort versorgt werden konnten und keine weiteren rettungsdienstlichen Maßnahmen größeren Umfangs erforderlich waren, konnte die Alarmstufe MANV wieder aufgehoben werden.

Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an der Einsatzstelle tätig. Dazu gehörten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt und Striesen sowie der Rettungswachen Gönnsdorf, Pieschen, Johannstadt und Neustadt. Ebenfalls vor Ort waren der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Umständen des Vorfalls aufgenommen.

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