Notfallrettung, Feuerwehr

FW Dresden: Feuerwehr Dresden am 1. Mai stark gefordert - zahlreiche Brände in der Nacht

02.05.2026 - 06:50:08 | presseportal.de

Dresden - Der 1. Mai gestaltete sich für die Feuerwehr der Landeshauptstadt Dresden alles andere als ein ruhiger Feiertag. Während das Einsatzaufkommen insbesondere in den Tagesstunden noch vergleichsweise gering war, stiegen die Einsatzzahlen nach Einbruch der Dunkelheit deutlich an.

FW Dresden: Feuerwehr Dresden am 1. Mai stark gefordert - zahlreiche Brände in der Nacht - Foto: presseportal.de
FW Dresden: Feuerwehr Dresden am 1. Mai stark gefordert - zahlreiche Brände in der Nacht - Foto: presseportal.de

Bereits am frühen Abend wurden um 17:24 Uhr Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen auf die Franz-Mehring-Straße alarmiert. Dort brannte eine Papiertonne. Unmittelbar im Anschluss ging es weiter zum Reichenauer Weg, wo ebenfalls eine Papiertonne in Flammen stand. In beiden Fällen konnten die Brände mit einem Strahlrohr schnell gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden.

Ein Schwerpunkt des Einsatzgeschehens lag in der Dresdner Neustadt. Dort hatten sich mehrere Personengruppen formiert, die unter anderem Barrikaden errichteten und diese in Brand setzten. Darüber hinaus kam es zu zahlreichen Mülltonnenbränden.

Gegen 22:10 Uhr rückten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt zum Alaunplatz aus. Dort brannten zwei Müllcontainer. Während der Brandbekämpfung wurden in unmittelbarer Nähe zwei weitere brennende Papierkörbe festgestellt und ebenfalls gelöscht. Im direkten Anschluss ging es zur Kamenzer Straße, wo erneut zwei Müllbehälter brannten.

Um 00:07 Uhr wurden auf der Rothenburger Straße brennende Barrikaden festgestellt. Aufgrund der vorherrschenden Gefahrenlage konnte die Feuerwehr hier aus Gründen des Eigenschutzes nicht tätig werden. Parallel dazu versorgten Einsatzkräfte eine weibliche Person, die Brandverletzungen an den Händen erlitten hatte und übergaben sie an den nachgeforderten Rettungsdienst.

Weitere Brände ereigneten sich unter anderem um 00:52 Uhr auf der Seifhennersdorfer Straße (Papierkorbbrand) sowie um 04:03 Uhr auf der Hospitalstraße. Dort brannten zwei Kleinkrafträder vollständig aus. Eines der Fahrzeuge stand unmittelbar neben einem Wohnmobil, das durch die Flammen bedroht war; erste Hitzeschäden waren bereits sichtbar. Das Kleinkraftrad wurde mit Muskelkraft vom Wohnmobil weggezogen. Anschließend wurde der Brand mit Wasser und Löschschaum bekämpft. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden mit Ölbindemittel aufgenommen. Zur Bekämpfung aller Brände in der Dresdner Neustadt waren insgesamt 18 Einsatzkräfte der Wachen Albertstadt und Striesen im Einsatz.

Um 00:06 Uhr wurden 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt zur Conrad-Felix-Müller-Straße alarmiert. Dort stand ein Pkw der Marke Audi in Vollbrand. Die Flammen drohten bereits auf einen daneben abgestellten Pkw der Marke Seat überzugreifen. Zudem wurde ein weiterer Pkw (Peugeot) durch die starke Hitzeeinwirkung beschädigt. Ein Trupp unter Atemschutz nahm umgehend die Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr auf. Während der Löscharbeiten platzte ein Reifen des brennenden Fahrzeugs mit einem lauten Knall. Das benachbarte Fahrzeug wurde vorsorglich mit Löschschaum geschützt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Insgesamt rückte die Feuerwehr Dresden am 1. Mai zu 19 Brandeinsätzen und 19 Hilfeleistungen aus. Hinzu kam ein Fehlalarm durch eine automatische Brandmeldeanlage.

Rettungsdienst

Der Rettungsdienst wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 220-mal alarmiert. In 68 Fällen war der Einsatz eines Notarztes erforderlich. Darüber hinaus führten die Einsatzkräfte 44 qualifizierte Krankentransporte durch. Der Rettungshubschrauber wurde fünfmal im Leitstellenbereich alarmiert.

Um 10:36 Uhr wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuer- und Rettungswache Striesen auf die Junghansstraße alarmiert. Im Bereich der Technischen Sammlungen war es zu einem Fenstersturz gekommen. Der Einsatzbereich erstreckte sich aufgrund der Lage sowie der Aufprallbewegung der betroffenen Person auf einen Umkreis von etwa zehn Metern. Aus diesem Grund wurde mit Einsatzfahrzeugen eine Sichtbarriere zur Straße hin aufgebaut und der Bereich seitlich mit Decken abgeschirmt. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Person feststellen. Durch die Einsatzkräfte wurden insgesamt vier Personen identifiziert, die zum Teil Zeugen des Ereignisses waren. Sie wurden durch ein nachgefordertes Kriseninterventionsteam betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Sachverhalt aufgenommen. Die Technischen Sammlungen blieben für den restlichen Tag geschlossen.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
Telefon: 0351/8155-295
Mobil: 0160-96328780
E-Mail: feuerwehrpressestelle@dresden.de
https://www.dresden.de/feuerwehr

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