FW Dresden: Brand eines Müllhaufens in einem Entsorgungsbetrieb führt zu starker Rauchentwicklung
Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 08:31 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Ort: Straße des 17. Juni, Dresden-Leuben
Am Samstagabend ist es auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes zu einem Brand gekommen. Auf einer Freifläche außerhalb eines Gebäudes brannte ein etwa 10 mal 20 Meter großer Müllhaufen. Bereits auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung sichtbar.
Die Feuerwehr leitete umgehend einen umfassenden Löschangriff ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor. Da sich die Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle aufwendig gestaltete, wurde diese über eine längere Wegstrecke aufgebaut. Die Straße des 17. Juni musste dafür durch die Polizei vollständig gesperrt werden.
Um den brennenden Müll vollständig ablöschen zu können, wurde das Material mit einem Greifbagger auseinandergezogen und schrittweise abgelöscht. Mehrere Strahlrohre kamen gleichzeitig zum Einsatz. Dem Löschwasser wurde teilweise Netzmittel zugesetzt, um eine bessere Löschwirkung in dem dicht gelagerten Material zu erzielen. Vorsorglich wurde außerdem ein Abrollbehälter Atemschutz zur Einsatzstelle nachgefordert.
Aufgrund der anfänglich starken Rauchentwicklung veranlasste die Einsatzleitung für die in unmittelbaren Nähe befindliche Bahnstrecke eine Langsamfahrstelle. Gleichzeitig stellten die Einsatzkräfte sicher, dass mit Brandrückständen belastetes Löschwasser nicht unkontrolliert abfließen konnte.
Bei den Arbeiten zur Löschwasserrückhaltung zog sich ein Feuerwehrangehöriger leichte Verletzungen zu. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und konnte anschließend seinen Dienst fortsetzen.
Auf der Rückfahrt zur Wache trat aus einem Löschfahrzeug Schaummittel aus, was zu einer Verunreinigung der Straße auf einer Länge von etwa 6km führte. Das ausgelaufene Schaummittel wurde von den Einsatzkräften gebunden und die Straße abgestumpft.
Gegen 19:55 Uhr konnte die Zahl der eingesetzten Kräfte schrittweise reduziert werden. Die Einsatzstelle wurde im weiteren Verlauf nochmals durch die Feuerwehr kontrolliert. Der Einsatz war gegen 23:24 Uhr beendet.
Im Einsatz waren etwa 50 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen und Altstadt, der B-Dienst und der U-Dienst sowie der Stadtteilfeuerwehren Lockwitz und Niedersedlitz.
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