FW-AR: Verunglücktes Kleinflugzeug auf dem Rollfeld des Flugplatzes Arnsberg-Menden
Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 14:41 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSUm einen realitätsnahen Übungsablauf zu gewährleisten rückte als erstes das Sonderlöschfahrzeug des Flugplatzes Arnsberg-Voßwinkel, aufgebaut auf einem Mercedes-Benz Unimog mit 1200 Liter Schaummittel und 500 Liter Löschpulver, aus und begann mit einer ersten Lageerkundung. Eine Cessna 182, ein typisches Kleinflugzeug, war auf dem Weg zur Start- und Landebahn, als eine Zivilperson aus ungeklärter Ursache dessen Fahrweg kreuzte. Das Kleinflugzeug verunfallte infolgedessen und fing Feuer. Die beiden Insassen des Flugzeuges, sowie die kreuzende Privatperson verletzten sich bei diesem Unfall. Aufgrund des Feuers am Flugzeug verschaffte sich der Mitarbeiter auf dem SLF des Flughafens direkt Zugang zu diesem und befreite die verletzten Personen und legte diese auf der Wiese neben der Start- und Landebahn ab.
Die dann eintreffende Löschgruppe Voßwinkel nahm noch mal eine ausgiebige Erkundung vor, übernahm eine erste Betreuung der Verletzten und stellte mittels Schaumangriff den Brandschutz sicher und löschte das verunfallte Flugzeug. Der Angriffstrupp ging bei der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz vor. Einige weitere Einsatzkräfte suchten das Umfeld der Unfallstelle genauer ab, da sich nicht klar herausstellte ob eventuell noch eine vierte Person am Unfallhergang beteiligt war.
Kurz nach Eintreffen der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte, traf auch der erste Rettungswagen am Übungsort ein. An der Übung waren insgesamt zwei Rettungswagen beteiligt, welche durch Notfallsanitäter-Auszubildende des Rettungsdienstes der Feuerwehr Arnsberg und des Rettungsdienstes Hagelstein besetzt waren. Unter Aufsicht der Praxisanleiter konnten diese Erfahrungen in der Einsatzabarbeitung und der Notfallmedizin sammeln. Die Verletzungsmuster sahen vor, dass der schwerverletzte Co-Pilot des Flugzeuges schwerste Gesichtsverletzungen erlitten hatte. Der zweite Schwerverletzte, in Person der kreuzenden Zivilperson, erlitt schwerste innere Verletzungen und ein Becken-Trauma. Der Pilot kam mit einer leichten Schürfwunde davon, welche lediglich ambulant behandelt werden musste.
Um ein sicheres Arbeiten bei dunklen Sichtverhältnissen gewährleisten zu können, wurde die gesamte Übungsstelle mit Fahrzeug- und mobilen Lichtmasten ausgeleuchtet. Nach rund 80 Minuten konnte die Übung, mit einem größtenteils positiven Feedback, beendet werden. Für die Einsatzkräfte gab es im Anschluss, nachdem die Fahrzeuge wieder einsatzbereit bestückt wurden, leckeres vom Grill und kalte Getränke. Ein Dank gilt den Organisatoren zum Planen der Übung, sowie dem DRK Kreisverband Arnsberg-Sundern, welcher die Mimen realitätsnah schminkte, um eine möglichst reale Übung gestalten zu können.
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