Kriminalität, Polizei

Europaweiter Drogenhandel: Drogenhändler zum fünften Mal in Haft

23.12.2025 - 03:45:00

Osnabrück/Düsseldorf/Peine - Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeidirektion Osnabrück, des Zollfahndungsamts Hannover und der Staatsanwaltschaft Aurich

Nachdem ein wegen Drogenhandels bereits vierfach verurteilter Drogenhändler seine jüngste, fast vierjährige, Haftstrafe verbüßt hatte, ging es nach zehn Monaten in Freiheit wieder in zurück in die Justizvollzugsanstalt - wieder wegen des Vorwurfs des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln im großen Stil. Am vergangenen Mittwoch (17.12.25) konnten Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER), bestehend aus dem Zollfahndungsamt Hannover und der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück, in enger Abstimmung mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität seitens der Staatsanwaltschaft Aurich, den 52-jährigen Mann in Düsseldorf bei seiner Arbeit festnehmen. Nach Vollstreckung des Haftbefehls ordnete eine Düsseldorfer Haftrichterin noch am selben Tag Untersuchungshaft an.

"Ein erneuter Erfolg für die Ermittlungsbehörden im Kampf gegen die internationale Rauschgiftkriminalität. Mittlerweile die fünfte Festnahme und vier rechtskräftige Verurteilungen belegen, dass der Beschuldigte in der Vergangenheit eine echte Größe im europaweiten Drogenhandel war", so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück.

Dem Beschuldigten, der aus Nordhorn (Landkreis Grafschaft Bentheim) stammt, wird vorgeworfen, als Zwischenhändler und Logistiker im Kontext des europaweiten Drogenhandels fungiert zu haben, und eine feste Größe in der Rauschgiftkriminalität gewesen zu sein. Ihm wird diesmal vorgeworfen, den Vertrieb von rund 240 Kilogramm Marihuana und 12 Kilogramm Kokain mit einem Marktwert von etwa 3 Millionen Euro organsiert zu haben. Als Funktionär zwischen den Hintermännern und den regionalen Händlern war er bereits im Mai 2021 durch die GER, der Spezialeinheit für die internationale Bekämpfung der Drogenkriminalität, festgenommen. Damals (im Januar 2022) verurteilte ihn ein Richter zu fünf Jahren und drei Monaten Haft. Seit Februar 2025 war der Verurteilte auf Bewährung aus der Haft entlassen worden. Ihm droht nun eine weitere mehrjährige Haftstrafe. Die aktuellen Ermittlungen kamen durch Informationen aus verschlüsselter Kommunikation wie kryptierten Handys im Rahmen eines Frankfurter Ermittlungsverfahrens ins Rollen.

Bei der damaligen Festnahme am 7. Mai 2021 wurde der verurteilte Drogenhändler auf frischer Tat in Peine bei der Übergabe von rund 20 Kilogramm Marihuana im Wert von mehr als 80.000 Euro festgenommen. Die Ermittler fanden außerdem in einem Pkw rund 135.000 Euro - versteckt im Motorraum des Fahrzeuges. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen im Raum Peine und im Landkreis Grafschaft Bentheim fanden die Beamten zudem eine Geldzählmaschine sowie ein Foliergerät, wie auch geringe Mengen Marihuana. Darüber hinaus wurde er bereits 2009 zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und sechs Monaten verurteilt - auch wegen Handels mit Betäubungsmitteln und in 2012 und 2017 zu zwei Bewährungs-strafen (1,4 Jahre sowie neun Monate) - ebenfalls wegen Handels mit Betäubungsmitteln und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetzt - verurteilt. 2015 war er beispielsweise mit 50 Kilogramm Marihuana von der niederländischen Polizei aufgegriffen worden.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Osnabrück
Marco Ellermann
Telefon: 0541 - 327 1024
E-Mail: pressestelle@pd-os.polizei.niedersachsen.de
http://www.pd-os.polizei-nds.de

Original-Content von: Polizeidirektion Osnabrück übermittelt durch news aktuell

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