FW-E: Brennender Reisebus - Menschenrettung konnte anfangs nicht ausgeschlossen werden
09.09.2024 - 11:32:09Bei der Erkundung konnte der Einsatzleiter auf der Rückbank des verrauchten Businneren einen Schlafsack erkennen, weshalb er nicht ausschließen konnte, dass sich Personen in dem Bus aufgehalten haben könnten. Sofort wurde eine Menschenrettung eingeleitet und das Alarmstichwort erhöht, wodurch zusätzliche Einsatzkräfte nachalarmiert wurden, die bei den Einsatzmaßnahmen unterstützten. Um sich einen Zugang zum Inneren des Busses zu verschaffen, wurden Scheiben eingeschlagen und die hintere Einstiegstür gewaltsam aufgebrochen. Anschließend wurde der Bus mit mehreren Trupps unter Atemschutz abgesucht. Zeitgleich führte ein Trupp mit einem handgeführten Strahlrohr eine Brandbekämpfung durch. Glücklicherweise wurden keine Personen gefunden, sodass sich die Kräfte auf die Brandbekämpfung fokussieren konnten. Um den Brand effektiv zu löschen, kam auch Löschschaum als Löschmittel zum Einsatz. Im weiteren Verlauf wurden die Stauraumklappen geöffnet, um auch diese Bereiche zu kontrollieren.
Nach rund 45 Minuten war das Feuer gelöscht und die Einsatzleitung konnte die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben. Diese hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Die Feuerwehr Essen war mit einem Löschzug der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Steele und mehreren Sonderfahrzeugen für rund eine Stunde im Einsatz.
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