Durchsuchungen und Festnahme nach Einbrüchen in Windenergieanlagen
11.11.2025 - 12:48:57"Ein Jahr lang intensive Ermittlungen haben sich ausgezahlt. Ein wichtiger Erfolg mit Signalwirkung, auch weil das Phänomen noch recht neu ist und Nachahmer auf den Plan rufen könnte", so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück.
Den Männern wird vorgeworfen, seit November 2024 teils gemeinsam 21 Einbrüche in Windenergieanlagen und Diebstähle von Baustellen begangen zu haben. Ziel der mutmaßlichen Täter war es, sogenannte Kupferleitungen zu entwenden, um das hochwertige Kuper zu verkaufen. Der Sach- und Beuteschaden liegt bei rund einer Millionen Euro. Die Taten ereigneten sich mehrheitlich im Emsland, darunter u.a. Meppen, Haren, Lingen Rhede, Twist, Haselünne und Geeste. Aber auch im Münsterland (Schöppingen), im Oldenburger Land (Cloppenburg, Emstek, Hatten und Großenkneten) sowie in Ostfriesland (Bunde) konnten ihnen nach umfangreichen Ermittlungen diverse Taten zugeordnet werden. Die anfänglichen Ermittlungen führte die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim.
Bei ihren Taten gingen die Beschuldigten professionell und konspirativ vor. Sie kundschafteten zunächst ihre Taten aus und schlugen dann nachts zu. Nach Tatbegehung verbrachten sie die Kupferkabel in eine Garage bzw. eine Lagerhalle, um dort die Leitungen zu bearbeiten und das Kupfer zu extrahieren. Anschließend gelang es den Beschuldigten, die Diebes-beute gewinnbringend in die Niederlande verkaufen. Bereits im März konnte eine Lagerhalle in Neubörger ausgemacht und Gegenstände sichergestellt werden.
Ob es Bezüge zu weiteren Taten zu diesem bundesweit noch neuen Phänomen von Einbrüchen in Windenergie-anlagen gibt, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.
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