Kriminalität, Polizei

Großübung in Emmerthal: Feuer auf Weserdampfer - Einsatzkräfte proben den Ernstfall

10.10.2025 - 13:04:19 | presseportal.de

Emmerthal - Emmerthal - Was ist zu tun, wenn ein Ausflugsschiff auf der Weser in Brand gerät und zahlreiche Menschen betroffen sind? Dieses Szenario war Grundlage einer groß angelegten Übung der Polizeidirektion Göttingen, die am Mittwoch (08.10.2025) zwischen 10 Uhr und 15 Uhr unter der Leitung von Polizeioberrat Marc-Dennis Pülm, Leiter des Polizeikommissariats Holzminden, in Emmerthal stattfand.

POL-HM: Großübung in Emmerthal: Feuer auf Weserdampfer - Einsatzkräfte proben den Ernstfall - Foto: presseportal.de
POL-HM: Großübung in Emmerthal: Feuer auf Weserdampfer - Einsatzkräfte proben den Ernstfall - Foto: presseportal.de

Rund 120 Einsatzkräfte aus allen Inspektionen der Polizeidirektion Göttingen sowie von verschiedenen Hilfsorganisationen nahmen an der turnusmäßig stattfindenden Übung teil. Mit dabei waren das Deutsche Rote Kreuz Weserbergland, die Johanniter-Unfall-Hilfe Holzminden sowie die Notfallseelsorge Holzminden und Schaumburg. Angehörige der Kreisfeuerwehren und ein Zug der 2. Bereitschaftspolizeihundertschaft unterstützen die Übung als Darsteller.

Folgendes Übungsszenario lag dabei zu Grunde: Ein Weserdampfer gerät aus ungeklärter Ursache in Brand, während sich etwa 130 Personen an Bord befinden. Es gibt Tote und zahlreiche Verletzte. Die Hilfsorganisationen bringen Verletzte in umliegende Krankenhäuser und Spezialkliniken. Unverletzte Passagiere werden zur Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Kirchohsen evakuiert, wo eine gemeinsame Betreuungsstelle eingerichtet wird.

Ziel dieser Übung war die Einrichtung und der Betrieb einer gemeinsamen Betreuungsstelle, wie sie nach einer Großschadenslage erforderlich wäre. Dabei stand insbesondere die Optimierung der Zusammenarbeit mit nicht-polizeilichen Hilfsorganisationen im Fokus, um im Ernstfall eine koordinierte und effiziente Versorgung der Betroffenen sicherzustellen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erprobung der Netzwerkarbeit sowie der Handlungssicherheit im Umgang mit spezieller Software, die zur Erfassung und Beauskunftung von Betroffenen eingesetzt wird. Ergänzend dazu wurden neue Führungs- und Einsatzmittel getestet, um die Einsatzfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit der beteiligten Organisationen weiter zu verbessern.

Vor Ort begutachteten Führungskräfte und Funktionsträger aller beteiligten Organisationen das Übungsgeschehen, darunter Vertreter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und der Polizeidirektion Göttingen.

Die Übung wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet. Neben der gelungenen Durchführung konnten auch Verbesserungspotenziale identifiziert werden. Damit wurde ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit im Ernstfall getan.

"Im Rahmen der Übung haben wir in hervorragender Weise unter den Organisationen zusammengearbeitet, jede und jeder hat sich mit seinen Kompetenzen, Erfahrungen und Mitteln eingebracht. Dabei haben wir jeweils viel von- und miteinander gelernt. Mit der "bunten" Betreuungsstelle hätten im Sinne der Betroffenen deren Bedürfnisse ebenso gedeckt werden können, wie das polizeiliche Interesse an der Aufklärung zur Ursache der Schadenlage." resümierte Einsatzleiter Marc-Dennis Pülm.

Rückfragen bitte an:

Stefanie Ockenfeld
Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Telefon: 05151/ 933-104
E-Mail: pressestelle@pi-hm.polizei.niedersachsen.de
https://fcld.ly/homepage-polizeiinspektion-hameln/pyrmont-holzminden

Original-Content von: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden übermittelt durch news aktuell

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