HZA-D: Zoll übergibt deutlich zu jungen Hund mit gefälschten Papieren an Tierheim / Reisende am Flughafen Düsseldorf wollte Hund am Zoll vorbeischmuggeln
11.05.2026 - 09:47:00 | presseportal.de
Doch bei der Durchsicht der Unterlagen wurden die Zöllner stutzig. Laut den Papieren sollte der Hund neun Monate alt sein. Allerdings wirkte das Tier sehr klein für dieses Alter. Bei der Kontrolle der Zähne stellte eine Beamtin fest, dass der Hund noch seine Milchzähne besaß und somit höchstwahrscheinlich deutlich jünger war. Aufgrund dieser Hinweise verständigten die Zollbeamten das zuständige Veterinäramt. Dieses ordnete die Quarantäne des kleinen Hundes zur Überprüfung des Alters und der Richtigkeit der Dokumente an. Das Tier wurde schließlich an ein Tierheim übergeben, welches ihn zur Überprüfung mitnahm.
Das Ergebnis dieser Überprüfung ließ dann auch die Zöllner mit dem Kopf schütteln. Das Tier sei maximal zwei bis drei Monate alt, verfüge nicht über die notwendigen Impfungen und zudem seien die vorgelegten Papiere mutmaßlich gefälscht. Dies hat zur Folge, dass der Hund mindestens drei Monate in Quarantäne verbringen muss und nach allen erforderlichen Impfungen und Untersuchungen entweder an die Halterin zurückgegeben oder vermittelt wird. Ob die Reisende ihren Hund nach dieser Zeit wieder in Empfang nimmt, steht noch aus, die Kosten für die Unterbringung, Verpflegung und alle Untersuchungen wird sie aber auf jeden Fall zahlen müssen.
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Hauptzollamt Düsseldorf
Fabian Pflanz
Telefon: 0211/2101-1230
E-Mail: presse.hza-duesseldorf@zoll.bund.de
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