Lahn-Dill-Kreis: Rotlichtsünder überführt / Gefährliches Verhalten hat verheerende Folgen
17.07.2024 - 13:20:00 | presseportal.de
Als Fahrzeugführerin oder Fahrzeugführer das Rotlicht einer Ampel zu missachten mag für einige als eine geringfügige Regelverletzung erscheinen, doch die Folgen können verheerend sein: Das Ignorieren der Ampelschaltung führt häufig zu Kollisionen im Kreuzungsbereich. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die bei Grünlicht in die Kreuzung einfahren, rechnen nicht mit Querverkehr. Diese Unfälle führen meist zu schweren Verletzungen oder enden sogar tödlich. Besonders gefährdet sind Fußgänger und Radfahrer. Eine grüne Ampel gibt ihnen die Sicherheit, die Straße gefahrlos überqueren zu können. Wird das Rotlicht andererseits missachtet, bringt dies die schwächsten Verkehrsteilnehmer in akute Lebensgefahr. Für das Missachten des Rotlichts sieht der Gesetzgeber als Sanktionen ein Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie in schwerwiegenden Fällen Fahrverbote vor. Wenn dadurch Menschen zu Schaden kommen, drohen sogar strafrechtliche Folgen.
Wir appellieren an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr. Beachten Sie stets die Verkehrsregeln und insbesondere die Signale der Ampelanlagen. Ampelschaltungen dienen der eigenen und der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
Die Verkehrsexpertinnen und Verkehrsexperten bauten ihre Videotechnik an Ampeln in Wetzlar-Blasbach, in der Wetzlarer Innenstadt, in Dillenburg und in Herborn auf. Insgesamt zeigten sie neun Rotlichtverstöße unter einer Sekunde und einen über eine Sekunde an. Zudem erwischten sie 26 Gurtmuffel und neun Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, die ihre Hände nicht von ihren Mobilfunktelefonen lassen konnten. Ein Rotlichtverstoß unter einer Sekunde hat ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro sowie einen Punkt in der Verkehrssünderkartei zur Folge. 200 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot sind fällig, wenn die Rotlichtphase bereits über eine Sekunde andauerte.
Guido Rehr, Pressesprecher
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferniestraße 8
35394 Gießen
Telefon: 0641/7006-2041
E-Mail: pressestelle.ppmh@polizei.hessen.de
http://www.polizei.hessen.de/ppmh
Twitter: https://twitter.com/polizei_mh
Facebook: https://facebook.com/mittelhessenpolizei
Instagram: https://instagram.com/polizei_mh
Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Lahn - Dill übermittelt durch news aktuell
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos

