Kriminalität, Polizei

BLebensgefährliches Trainsurfen - 13-Jähriger fährt auf Zugkupplung mit

05.12.2025 - 12:10:58 | presseportal.de

Delmenhorst / Hude - Donnerstagnachmittag wurde ein 13-Jähriger beim sogenannten Trainsurfen festgestellt. Das Kind war auf der Kupplung am Ende eines Regionalzuges, von Hude nach Delmenhorst gefahren. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor der Lebensgefahr durch Bahnsurfen.

BPOL-BadBentheim: Lebensgefährliches Trainsurfen - 13-Jähriger fährt auf Zugkupplung mit - Foto: presseportal.de
BPOL-BadBentheim: Lebensgefährliches Trainsurfen - 13-Jähriger fährt auf Zugkupplung mit - Foto: presseportal.de

Kurz vor 17 Uhr informierten Zeugen die Polizei, dass jemand in Hude (Oldb.) auf einen Zug nach Delmenhorst aufgesprungen sei. Auf diesem Streckenabschnitt fährt der Zug mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h.

Zum Zeitpunkt der Information befand sich der Zug bereits kurz vor der Ankunft im Bahnhof Delmenhorst. Beim Eintreffen der ersten Polizeistreife am Bahnhof Delmenhorst flüchtete der 13-Jährige zunächst, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung gestellt und vorläufig in Gewahrsam genommen werden. Anschließend wurde der Junge zur Dienststelle in Delmenhorst gebracht und dort an seine Erziehungsberechtigte übergeben.

Das das Kind unter 14 Jahren ist, ist es nicht strafmündig. Eine strafrechtliche Verfolgung erfolgt daher nicht. Unabhängig von der Strafmündigkeit wird geprüft, ob ein Verstoß gegen das Allgemeine Eisenbahngesetz vorliegt. Die Bundespolizei fertigt zudem eine Mitteilung an das zuständige Jugendamt, um Präventionsangebote und Unterstützungsmaßnahmen durch die Jugendbehörde zu ermöglichen.

Die Bundespolizei warnt eindringlich vor der lebensgefährlichen Mutprobe des sogenannten "Trainsurfens". Dabei kommt es immer wieder zu schweren und tödlichen Unfällen. Die Bundespolizei appelliert daher an alle Kinder und Jugendlichen sowie Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte: Sprechen Sie offen miteinander über Risiken solcher Social-Media-Trends und Mutproben. Wer außen am Zug mitfährt, riskiert sein Leben. Bahnanlagen und Züge sind keine Orte für Abenteuerlust und Mutproben.

Unabhängig von möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, können bei Beeinträchtigungen im Zugverkehr zivilrechtliche Forderungen der betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen auf die Verursacher zukommen.

Hinweise und Beobachtungen zu Trainsurfern nimmt die Bundespolizei in Oldenburg unter 0441-218380 entgegen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
Pressesprecher
Ralf Löning
Mobil: 01520 9054933
E-Mail: pressestelle.badbentheim@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5e3296

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | polizeimeldungen | 68409093 |

Weitere Meldungen

Muschel-Drohung gegen Trump? Neue Anklage gegen Ex-FBI-Chef. Der sieht das als Aufruf zu einem Attentat – mit Folgen. Der frühere FBI-Chef Comey veröffentlicht ein Foto von Muscheln am Strand, die zu Zahlen zusammengelegt sind und auf Präsident Trump anspielen. (Ausland, 28.04.2026 - 22:37) weiterlesen...

Zwei Tote nach Schüssen in Sachsen - Polizei ermittelt. Nun wird wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts ermittelt. Blutige Tat im sächsischen Neustadt: Nach Schüssen in einem Mehrfamilienhaus findet die Polizei zwei Tote und einen Schwerverletzten. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 19:10) weiterlesen...

Französischer Cold Case: Festnahme nach 20 Jahren. Doch die Identität der Frau war für die Behörden ein Rätsel - bis jetzt. Vor zwei Jahrzehnten wurde ihre Leiche in Müllsäcken in einer Regentonne in Frankreich gefunden. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 17:17) weiterlesen...

Großrazzia gegen «Hells Angels» mischt Rocker-Szene auf. Ein Ableger wird verboten - aber es gibt noch viele weitere. Der Innenminister macht klar, was die Motorradclubs wirklich im Schilde führen. 1.200 Polizisten gehen gegen die «Hells Angels» in NRW vor. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 13:18) weiterlesen...

Razzia bei Motorradrockern: Millionenwerte sichergestellt. Man habe große Vermögenswerte gesichert, Waffen und Hinweise auf Drogen entdeckt. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) waren die Razzien gegen «Hells Angels» ein Erfolg. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 11:35) weiterlesen...

Reul: Bis zu 2,5 Millionen Euro bei Rocker-Razzia gesichert. Man habe große Vermögenswerte gesichert, Waffen und Hinweise auf Drogen entdeckt. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) waren die Razzien gegen «Hells Angels» ein Erfolg. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 10:41) weiterlesen...